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Radwanderung
Günzburg-Wien

Linz-Grein

Grein a. d. Donau

Grein a. d. Donau

2012-07-01, Sonntag
Linz-Grein

Der Wetterbericht für den heutigen Tag hatte wieder Temperaturen um 30 Grad angekündigt und der wolkenlose Himmel am diesem Morgen deutete daraufhin, dass diese Vorhersage wohl zutreffen würde. Wir wollten deshalb trotz der nur knapp 70 km Tagesstrecke nach Grein nicht allzu spät losfahren und schaffften es auch, um 08:00 Uhr zu starten. Von der auf einer Anhöhe liegenden Jugendherberge ging es rasch hinunter in die Stadt, in der zu dieser Zeit am Sonntagmorgen kaum ein Fahrzeug unterwegs war. An der Nibelungenbrücke ging erreichten wir den Donauradweg, der uns mit einem langgezogenen Grüngürtel aus der Stadt hinausführte.

Das breite Asphaltband des Radwegs führte fast schnurgerade und absolut eben entlang der Donau zum Donauübergang am Kraftwerk Abwinden. Da wir vier Jahre zuvor, von der Enns kommend über Mauthausen am Nordufer gefahren waren, hatten wir uns entschieden den Donauübergang zu nutzen und dieses Mal dem Südufer nach Mauthausen zu folgen, was sich auch als die schönere Strecke erwies. Mit der Radfähre Ensegg setzten wir für 2,20 Euro (Erw. mit Rad) über und radelten dann wieder am Nordufer zum Kraftwerk Wallsee-Mitterkirchen, um zum Südufer zu wechseln. Über Wallsee und Ardagger Markt ging es weiter zur kurz vor Grein befindlichen Donaubrücke, wo wir wieder aufdie Nordseite der Donau wechselten. Ab hier waren es nur noch Minuten bis Grein, das wir um 12:30 erreichten.

In Grein hatten wir eine Privatunterkunft gebucht und wie wir feststellten, lag diese zwar sehr schön, leider aber auch oberhalb von Grein. Bei der wieder um 30 Grad sich bewegenden Lufttemperatur floss der Schweiß nochmals reichlich, als wir die Räder aufwärts schoben. Aber nach dem wir geduscht hatten, umgezogen waren und unsere verschwitzten Sachen ausgewaschen hatten, waren wir wieder fit und entschlossen uns die Beine bei einer Wanderung in die Umgegend zu bewegen.

Wir hatten uns zu einer Wanderung zum Gasthof Aumühle entschieden und zwei Stunden nach unserer Ankunft in Grein waren wir auf dem Weg dorthin. Über den Werfensteinblick ging es zur Gießenbachmühle, von dort in die Stillensteinklamm und schließlich zum Gasthof Aumühle. Gut zwei Stunden waren wir unterwegs und auch wenn wir unterwegs wieder viel Schweiß vergossen hatten, war es eine lohnende Wanderung. Statt einer Ausflugsgaststätte war die Aumühle allerdings großes Wellnesshotel, doch das Bier und Abendessen auf der Terrasse schmeckten trotzdem. Statt der Rückwanderung nach Grein mussten wir uns am Abend allerdings mit dem Haustaxi der Aumühle fahren lassen. Am späten Nachmittag zogen dicke schwarze Wolken auf und es begann bald darauf ein heftiges Gewitter. In der Hoffnungg, dass dieses schnell vorüberziehen würde harrten wir im Gasthof aus, doch der Regen wurde mehr und mehr, sodass wir uns für die Taxifahrt entscheiden mussten.