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Radwanderung
Günzburg-Wien

Mühldorf a. Inn-Braunau a. Inn

Von Mühldorf am Inn nach Braunau am Inn

Von Mühldorf am Inn nach Braunau am Inn

2012-06-29, Freitag
Mühldorf am Inn-Braunau am Inn

Obwohl an diesem Tag unsere Radstrecke wesentlich kürzer war als an den beiden vorangegangenen Tagen, starteten wir schon um 08:00 Uhr zu unserer heutigen Tagesetappe. Das Tagesziel war Braunau am Inn und wir rechneten nicht mit anstrengenden Streckenabschnitten auf dieser Tour. Zur Abfahrtszeit war der Himmel noch bedeckt und Regen schien nicht ganz ausgeschlossen. Auf jeden Fall war die Temperatur noch weit angenehm, es herrschte nicht die drückende Hitze des Vortags.

Von Beginn an rollten die Räder zügig auf dem immer gut ausgeschilderten Inntal-Radweg. Längst nicht immer asphaltiert, war dieser aber doch so ordentlich befestigt, dass die Fahrt ein Vergnügen war. Größtenteils verlief die Strecke am oder in der Nähe des Inn. Die Route führte über Töging nach Marktl und weiter nach Sembach. Dort war nur die Innbrücke zu queren und wir waren in Braunau am Inn. Nicht einmal ganz 60 km hatte die Streckenlänge für diese Genusstour ab Mühldorf betragen und entsprechend war es nocht nicht 13:00 Uhr als wir auf Braunaus Marktplatz standen. Da es entgegen den Aussichten am frühen Morgen nicht geregnet hatte, ganz im Gegenteil die Sonne schon vor Mittag heiß vom Himmel brannte, waren wir aber froh unser Ziel schon erreicht zu haben. In der Hoffnung, dass die Jugendherberge zu diesem Zeitpunkt geöffnet sei, machten wir uns dorthin auf den Weg und kamen auch noch vor 13:00 Uhr an.

Der Jugendherbergsbau war ein riesengroßer Betonkasten, aber abgeschlossen und weit und breitwar keine Menschenseele anzutreffen. In einem angrenzenden Verwaltungsgebäude eines Ausbildungszentrums erfuhren wir, dass ein Mitarbeiter der Jugendherberge erst um 17:00 Uhr kommen würde um zu öffnen. Es blieb uns nichts anderes übrig, als wieder nach Braunau hineinzufahren. Am Marktplatz suchten wir schattige Plätze in einem Straßenrestaurant auf und streckten unsere Beine gemütlich unter den Tisch. Zwischendurch streiften wir abwechselnd durch Braunaus Straßen, wobei uns die sengende Hitze aber immer wieder in den Schatten und zu einem kühlen Getränk trieb.

Um 17:00 Uhr fanden wir uns wieder an der Jugendherberge ein, wo mittlerweile ein Mitarbeiter eingetroffen war, sodass wir einchecken konnten. Wir erfuhren, dass wir die einzigen Übernachtungsgäste im Haus wären und am nächsten Morgen, ein Samstag, kein Frühstück angeboten würde. Überwiegend wird die Jugendherberge von Auszubildenden des nebenan gelegenen Ausbildungszentrums genutzt, von denen am Wochenende niemand anwesend ist.

Dass wir allein im Gebäude untergebracht waren störte uns weniger, als das fehlende Frühstück des nächsten Tages. Wir bezogen unser Zimmer, machten uns auf die Suche nach Dusch- und Waschräumen und nachdem wir uns erfrischt und umgezogen hatten, begaben wir uns zu Fuß wieder nach Braunau. Auf dem dortigen Marktplatz hatten schon am Nachmittag ein gutes Dutzend Marktstände geöffnet, die italienische Spezialitäten anboten. Jetzt wurde auch Musik geboten und wir holten uns Appetit an den Ständen mit italienischen Wurst-, Schinken- und Käsespezialitäten, an Oliven, Wein und zahlreichen anderen leckeren Dingen. Dann suchten wir uns einen Platz, genossen ein gutes Abendessen und die jetzt angenehme Wärme des Sommerabends.