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Radwanderung
Günzburg-Wien

Allgemeine Infos

Radwanderung nach Wien, Rast bei Melk

Rast bei Melk

Als Zielort unserer diesjährige Radwanderung hatte Joachim Österreichs Hauptstadt Wien ausersehen. Waren wir bei früheren Radwanderungen meist Anfang Mai gestartet, so erlaubten private Termine in diesem Jahr keinen Start unserer zweiwöchigen Radtour vor Mitte/Ende Juni. Da wir uns über die Route aber schon im Januar einig waren, hatten wir aufgrund des späten Starts die Hoffnung, dass die Zimmerreservierungen in den vorgesehenen Übernachtungsorten nicht an ausgebuchten Häusern scheitern würde. Tatsächlich erhielten wir die erwünschten Reservierungszusagen, mit Ausnahme der in Melk geplanten Unterkunft. Das war aber unproblematisch, da wir zwei kurze Tagestouren zusammenfassten und dafür einen weiteren Tag Aufenthalt in Dürnstein vorsahen.

Kurze Begegnungen mit der Donau hatten wir schon im Jahr 2003 bei unserer "Radtour Nordschweiz". Damals lernten wir die Donau zwischen Donaueschingen und Sigmaringen kennen, 2007 befuhren wir den Donauradweg von Linz nach Passau im Verlauf unserer "Radwanderung Salzkammergut, Enns, Donau", und im vergangenen Jahr bildete eine Schifffahrt auf der Donau den Abschluss unserer "Radwanderung Fulda-Regensburg".

Für die jetzt geplante Radtour nach Wien sollte der uns schon bekannten Streckenteil zwischen Passau und Linz umgangen werden. Dazu hatte Joachim eine Route über Augsburg-München-Mühldorf nach Braunau am Inn vorgesehen und von dort südwärts nach Straßwalchen. Um einen zusätzlichen Aufenthaltstag in der Wachau einplanen zu können, planten wir für den Streckenabschnitt Straßwalchen-Linz die Eisenbahnbenutzung; ab Linz sollte es dann wieder per Rad auf dem Donauradweg nach Wien weitergehen.

Damit wir bei der Anreise zum Startort und bei der Rückfahrt von Wien das Wochendendticket der Bahn nutzen konnten, erfolgten Hin- und Rückfahrt an einem Samstag bzw. Sonntag. Am Abfahrtstag war die Bahnanreise bis Ulm vorgesehen, von dort wollten wir nach Günzburg radeln, unserem ersten Übernachtungsort. Wegen eines Missgeschicks ergab sich aber eine kleine Planänderung mit der Folge, dass wir mit dem Zug nicht nach Ulm, sondern direkt nach Günzburg fuhren.

Wie immer hatten wir alle Übernachtungen im Voraus in Jugendherbergen gebucht, ausgenommen Grein und Dürnstein, wo wir Privatunterkünfte reserviert hatten. In den Jugendherbergen zahlten wir je Person/Übernachtung mit Frühstück zwischen 15,-- Euro (Braunau ohne Frühstück) und 31,-- Euro (München), in den Privatunterkünften 26,-- Euro (Grein) bzw. 32,-- Euro (Dürnstein).

Unser Streckenplan sah folgendermaßen aus:

Insgesamt waren wir 754 km geradelt. Die darunter nervigsten Kilometer waren die an den Ankunftstagen in München und Wien abgeradelten Strecken von den Stadträndern bis zu den Unterkünften. Im Routenverlauf befuhren wir auf Teilstrecken u. a. die Radwege "Weser-Romantische Straße", "Via Julia", "Sempt-Isen-Radweg", "Inn-Radweg", "Mattigtal-Radweg" und "Donauradweg". Der weitaus größte Teil der befahrenen Strecke verlief auf asphaltierten Radwegen, Wirtschaftswegen und verkehrsarmen Nebenstraßen, aber auch die nicht asphaltierten Streckenabschnitten waren ordentlich befestigt und gut fahrbar.

Bemerkenswerte Steigungen hatten wir nicht zu überwinden. Während unserer zwei Wochen hatten wir weitaus mehr Probleme mit brütender Hitze. Nach den ersten vier angenehmen Tagen hatten wir bis zum Schluss Temperaturen um 30 bis 35 Grad. Auf Kartenmaterial verzichten kann man getrost auf dem Donauradweg mit seiner sehr guten Beschilderung und dessen Verlauf am Strom. Ansonsten ist gutes Kartenmaterial angesagt, ein Hinweisschild ist schnell übersehen. Lange suchen mussten wir in Ismaning nach dem Einstieg in den Sempt-Isen-Radweg.