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Radwanderung
Günzburg-Wien

Wien-Weilburg (Rückreise)

Selten soviel Platz im Fahrradabteil

Selten soviel Platz im Fahrradabteil

2012-07-08, Sonntag,
Wien-Weilburg (Bahnrückreise)

An unserem Abreisetag mussten wir auf das Frühstück in der Jugendherberge verzichten. Ich wollte frühzeitig los, da unsere Stadtdurchfahrten nicht immer reibungslos und ohne zeitraubende Wegsuche verlaufen waren. Joachim hatte sich am Vortag zwar anhand des Stadtplans schon mit der Route vertraut gemacht, trotzdem aber starteten wir schon um 06:30 Uhr, eine Stunde vor Zugabfahrt. Die frühe Uhrzeit und leere Straßen an diesem Sonntagmorgen waren für uns günstig und Joachims Routenführung war perfekt. Noch vor 07:00 Uhr standen wir am Bahnsteig des dort schon bereitgestellten Zuges. So früh waren wir die vorerst einzigen Radtouristen dort, doch während Joachim belegte Brötchen als Frühstücksration für unterwegs besorgte, trafen mehr und mehr Radler am Bahnsteig ein. Dann erschien auch der Zugbegleiter und begann die Räder im Gepäckwagen zu verstauen. Da wir in Passau nur 20 Minuten Umsteigezeit hatten, bat ich unsere Räder so unterzubringen, dass wir diese in Passau unmittelbat nach dem Zughalt in Empfang nehmen könnten.

Für den "RadExpress Donau", der für die "ÖBB ErlebnisBahn" täglich von Mai bis Oktober auf der Strecke Wien-Passau-Wien verkehrt, hatte ich über Internet schon frühzeitig die Sitzplätze und Rädreservierungen vorgenommen. Eine Reservierungsbestätigung war mir per E-Mail übermittelt worden, der Preis (24,-- Euro je Person incl. Rad) musste im Zug gezahlt werden. Zur Abfahrtszeit war der Zug bis auf den letzten Platz besetzt und ohne Reservierung wären wir vermutlich nicht mitgekommen.

Nach der Zugabfahrt um 07:29 Uhr konnten wir nur hoffen, dass wir plamnmäig um 12:04 Uhr in Passau eintreffen würden, um unseren Anschlusszug 12:24 Uhr erreichen zu können. Sollte das nämlich nicht klappen, würden wir die letzte Zugverbindung Gießen-Weilburg, Abfahrt Gießen 21:17 Uhr, nicht mehr erreichen.

Mit 10 Minuten Verspätung traf der "RadExpress" in Passau ein. Gut, dass unsere Räder als erste ausgeladen wurden, dann ging es eilends zum anderen Bahnsteig und tatsächlich schafften wir es gerade noch, den Anschlusszug zu erreichen. Wenn jetzt auch noch die notwendigen 6 folgenden Zugwechsel klappen würden, wwären wir um 21:41 Uhr in Weilburg.

Es ging alles gut, die Zugverbindungen waren planmäßig und so trafen wir nach 14 Stunden Zugfahrt und zwei Wochen Fahrradtour wieder in Weilburg ein.