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Weserbergland

Wanderung Helmarshausen-Trendelburg

Trendelburg

Trendelburg

2009-09-29, Dienstag
Wanderung nach Trendelburg

Auch für diesen Tag war kein Sonnenschein angekündigt und wir konnten nur hoffen, dass die evtl. Niederschläge einen Bogen um unsere heutige Wanderroute einschlagen würden. Wir wollten mit Helmarshausen als Startpunkt über den Märchenlandweg nach Gottsbüren wandern, von dort über Friedrichsfeld nach Trendelburg und zurück nach Helmarshausen, entlang dem mit "H10" in unserer Karte bezeichneten Wanderweg.

Auf dem Weg nach Trendelburg, Holzape

Auf dem Weg nach Trendelburg, Holzape

Unmittelbar hinter der JH stiegen wir den Hang aufwärts und trafen dort auf unseren vorgesehenen Weg. Es war ein herrlich abwechslungsreicher und interessanter Pfad der uns aufnahm, streckenweise führten uns die Wegmarkierungen aber auch über breite Wirtschaftswege. Karte und Wegmarkierungen hielten uns auf dem geplanten Weg, bis zu einer Wegekreuzung, die uns den Weiterweg in vier neue Richtungen eröffnete, leider ohne irgendeinen Hinweis oder ein Wegzeichen. Zwar schieden zwei Wege aus, da diese offensichtlich nicht in die für Gottsbüren von uns vermutete Richtung verliefen, doch welcher von den verbleibenden war "unser" Weg?

Als auf dem gewählten Weg nach einer guten halben Stunde noch keine Wegmarkierung aufgetaucht war, war klar, dass wir nicht mehr dem Hauptweg nach Gottsbüren folgten. Mit der Hoffnung, irgendwann aber eine Markierung zu finden um unseren Weiterweg zu bestimmen, marschierten wir weiter. Und tatsächlich, eine weitere halbe Stunde später trafen wir auf ein Schild mit der Richtungsangabe für Trendelburg. Damit war unser Standort zwar noch nicht klar, wir hatten aber wieder eine Richtung und ein Ziel. Wir schlugen deshalb diese Richtung ein und hofften nur, dass eine nicht gar zu lange Wegstrecke bis Trendelburg vor uns läge.

Blick von der Trendelburg

Blick von der Trendelburg

Mit dem Wissen, uns wieder auf einem Weg nach Trendelburg zu befinden, konnten wir den abwechslungsreichen Wanderweg wieder genießen und es dauerte auch keine Stunde, dann liefen wir in Trendelburg ein. Eine kurzes ansteigendes Straßenstück hatten wir noch vor uns, dann fanden wir uns zwischen den Häusern der kleinen Altstadt über dem Diemeltal. Dort hatte die Gaststätte und das Café geschlossen, doch es gab noch das Restaurant in der Burg. Beim Wandern war uns gar nicht aufgefallen wie kühl es geworden war, doch hier oben spürten wir den Wind und wir hatten Sehnsucht nach einer Tasse heißem Kaffee oder einer warmen Suppe.

Wir waren die einzigen Gäste und das stilvolle Restaurant passte eigentlich nicht zu einer Wanderpause. Ein festliches Feiertagsessen wäre dem Rahmen angemessener gewesen. Wir wollten aber nicht mehr als ein Bier und die in der Speisekarte offerierte Kartoffelsuppe. Die Suppe war hervorragend und auch dem Bier hätten wir uns gerne ausgiebiger gewidmet, es lag aber noch der Rückmarsch vor uns und das Wetter sah nicht sehr verlockend aus.

So machten wir uns nach einer guten Stunde wieder auf den Weg. Zumindest das erste Teilstück des Rückwegs brauchten wir nicht zu suchen, da wir ja die letzte Stunde unseres Herwegs den Wanderweg begangen hatten, den wir als Rückweg vorgesehen hatten. Schneller als erwartet hatten wir das Wegzeichen erreicht, dass uns mit der Angabe von Trendelburg den richtigen Weg gewiesen hatte. Jetzt konnten wir mit der Wanderkarte auch problemlos unseren Standort feststellen und uns wurde auch klar, welche Abzweigung und welchen Weg wir am Morgen fälschlich genommen hatten.

Die letzten zwei Drittel des Weges nach Helmarshausen verliefen problemlos, auch das Wetter hatte sich besser entwickelt als wir in Trendelburg zu hoffen gewagt hatten, sodass auch die Wetteraussicht für unsere am nächsten Tag geplante Radtour optimistisch betrachteten.