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Mit Rad und Wanderschuh

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Radwanderung
Innsbruck-Venedig

Meran

Meran, Kurpromenade

Meran, Kurpromenade

2009-05-21, Donnerstag
Meran

Für heute hatten wir einen Ruhetag vorgesehen, zumindest einen für die Räder. Wir wollten nicht ganz faul den Tag verbringen, sondern wenigstens eine kleine Wanderung bei Meran unternehmen. Konkretes war nicht geplant, festgelegt hatten wir am Vorabend erst einmal nur Schloss Tirol als erstes Ziel - wie dann weiter, sollte sich je nach Wetter, Lust und Laune ergeben. Wettermäßig schien uns wieder ein schwül-heißer Tag zu erwarten, was uns aber immer noch angenehmer war als Regen und Kälte.

Um 09.00 Uhr zogen wir los in Richtung des zum Plateau von Dorf Tirol führenden Wanderwegs. Ungeplant trafen wir noch fast in der Innenstadt auf die Talstation eines Sessellifts, der nach Dorf Tirol auffuhr. Wir ließen uns zur bequemen Auffahrt per Sessellift verführen und überwanden so gemütlich die Höhe. Von der Liftstation zog sich dann die Fahrstraße noch einige Höhenmeter bergwärts nach Dorf Tirol, wo nicht weniger Trubel herrschte als unten in Meran.

Meran

Meran

Vorbei an der Pfarrkirche wanderten wir gemütlich auf dem aussichtsreichen Promenadenweg zum Stammsitz der Tiroler Grafen, verzichteten aber auf die Besichtigung des ehemaligen Herrschersitzes. Wir genossen die Aussicht und schauten den Flugkünsten der Greifvögel zu, die gerade von der Greifvogelwarte aus ihre Vorstellung gaben. Auch der weitere Verlauf einiger Wege war von hier aus erkennbar und wir beschlossen dem Weg zu folgen, der zur Kirche St. Peter führte. Von dort gingen wir weiter und trafen kurz nach Schloss Thurnstein auf den Algunder Waalweg. Angezogen von dem im Waal plätschernd dahinfließenden Wasser wanderten wir ein Stück in Richtung Algund, kehrten dann jedoch wieder um mit dem Ziel Richtung Meran. Wir spazierten nun auf der Tappeiner Promenade oberhalb von Meran; einem wunderbar angelegten Promenadenweg mit herrlicher Aussicht, wo wir jetzt, zur Mittagszeit, aber auch für jeden Schatten spendenden Baum und Strauch dankbar waren. Steil führte dann das letzte Wegstück hinunter in die Stadt und entließ uns in den wohltuenden Schatten der Laubengasse.

Schloss Tirol

Schloss Tirol

Es war 14.00 Uhr, als wir zwei vor der Sonne geschützte Plätze in einem Straßencafé fanden und uns dort behaglich niederließen. Wir verbrachten eine gemütliche Kaffeezeit und ließen das Treiben auf der Straße an uns vorbeiziehen. Dann schlenderten wir in unsere Herberge, machten uns frisch und waren schon kurz darauf wieder unterwegs, diesmal entlang der Passer und an deren Ufer ein Stück weit hinein ins Passeier Tal. Zur Abendessenszeit waren wir wieder zurück in der Stadt und fanden dort einen schönen Biergarten. Nach der schwülen Hitze des Tages genossen wir dort - nicht nur - die jetzt angenehm laue Abendluft. Noch einmal führte uns dann der Weg zur Unterkunft entlang der Passerpromenade, womit dann auch unser Meranaufenthalt zu Ende ging, warteten doch unsere Räder auf die Weiterfahrt nach Bozen am nächsten Tag.