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Radwanderung
Innsbruck-Venedig

Anreise (Weilburg-Innsbruck)

Zur Abfahrt am Bahnhof Weilburg

Zur Abfahrt am Bahnhof Weilburg

2009-05-16, Samstag
Weilburg-Innsbruck

Mit 06.59 Uhr war die Abfahrtszeit des Zuges in Weilburg angegeben. Zwanzig Minuten vorher rollte ich mit meinem bepackten Rad bei Joachim vor und gute fünf Minuten später waren wir am Bahnhof und schleppten - nicht zum letzten Mal an diesem Tag - unsere Räder treppab und treppauf durch die Gleisunterführung zum Bahnsteig. Wir waren pünktlich - unser Zug leider nicht. Zur vorgesehenen Abfahrtszeit kam eine Durchsage, dass der Zug mit Verspätung, wie viel blieb ungesagt, eintreffen würde. Das warf unseren Reiseplan durcheinander. Sieben Zugwechsel erwarteten uns bis Innsbruck und auf fast allen Bahnhöfen waren die Zeiten ohnehin schon äußerst knapp bemessen, bei einer Zugverspätung war der Umstieg gar nicht zu schaffen. Unsere Absicht um 17.16 Uhr im Bahnhof von Innsbruck anzukommen zerschlug sich somit schon bei Fahrtantritt in Weilburg.

Als der Zug mit 20 Minuten Verspätung eintraf, beschlossen wir deshalb eine Alternativverbindung zu nutzen, mit der wir allerdings erst um 19.22 Uhr Innsbruck erreichen würden. Dafür aber sollte uns diese Verbindung bei den Umsteigevorgängen etwas mehr Zeit lassen und deren Zahl von sieben auf fünf reduzieren.

Es war die richtige Entscheidung. Zwar waren wir über 12 Stunden mit der Bahn unterwegs, doch wir hatten uns jede Hektik beim Umsteigen erspart und konnten uns unterwegs sogar noch Zeit für eine Kaffeepause im Bahnhof gönnen. Die Züge waren zwar durchweg gut besetzt, doch es gab immer Sitzplätze und auch für die Räder war immer ausreichend Platz. Auf keinem Streckenabschnitt kam es zu Verspätungen und so erreichten wir pünktlich den Innsbrucker Bahnhof.

Eine gute Viertelstunde vom Bahnhof entfernt lag die Jugendherberge, die wir durch ihre Lage nahe dem Inn problemlos fanden. Einchecken, Betten beziehen, duschen und umziehen waren schnell erledigt und eine Stunde später befanden wir uns auf dem Weg zum Abendessen. Eine Gaststätte fand sich ganz in der Nähe und so war keine Busfahrt in die Innenstadt notwendig. Mit einem guten Essen und kühlem Bier beendeten wir den Tag weit besser, als wir noch am Morgen bei der verspäteten Abfahrt hoffen konnten.