Logo

Mit Rad und Wanderschuh

www.rad-und-wandern.de

Home/Tourauswahl Inhaltsverzeichnis Gästebuch Kontakt Impressum Links Weilburg-Site

Valid XHTML 1.0!

Radwanderung
Innsbruck-Venedig

Rückreise (Venedig-Weilburg)

Abschiedsabendessen im Bahnhof Venedig

Abschiedsabendessen im Bahnhof Venedig

2009-05-30, Samstag
2009-05-31, Sonntag
Venedig-Weilburg

Fast eine Stunde vor der planmäßigen Abfahrt um 22.51 Uhr war der Nachtzug Venedig-München bereitgestellt worden. So waren noch nicht viele Reisende anwesend und der Einstieg ging ohne Hektik und Gedränge vor sich. Bei den Rädern mussten die Gepäcktaschen abmontiert werden, um die Räder in den nummerierten Fahrradstellplätzen unterbringen zu können. Reserviert hatten wir nur einfache Sitzplätze und noch war das Sechsplätzeabteil natürlich leer und in den Gepäckablagen ließen sich unsere Radtaschen problemlos unterbringen. Das blieb leider nicht so, denn bei Zugabfahrt waren alle Plätze besetzt und manche Reisenden fanden einen Platz nur im Wagenflur. Noch war es allerdings ein ganz entspanntes Fahren, doch je länger die rumpelnde Fahrt durch die Nacht ging, desto mehr spürte man entweder die eine oder die andere Sitzhälfte, brachte man einen Fuß in eine andere Position trat man seinem Gegenüber auf die Füße und umgekehrt war es natürlich ebenso. So gut es ging versuchte jeder vor sich hinzudösen, aber viel Spaß machte die fast achtstündige Bahnfahrt nach München nicht.

Wenigstens aber lief der Zug pünktlich in München Hbf ein und hier war die wichtigste Besorgung das "Schöne Wochenendticket" für die Fahrt München-Weilburg. Tatsächlich klappte der Automatenverkauf ausnahmsweise problemlos und anschließend hatten wir noch genügend Zeit für ein Frühstück. Soviel Zeit sollte uns bei den noch folgenden weiteren fünf Umsteigevorgängen nicht bleiben, teilweise waren es nur fünf oder zehn Minuten. Doch überall klappte der Umstieg problemlos, was auch daran lag, dass auf allen Teilstrecken immer auch andere Radtouristen unterwegs waren und sich immer jemand fand, der die Türen solange offenhielt, bis der letzte mit seinem Fahrrad den Zug erreicht hatte.

Im Gegensatz zur Abfahrt in Weilburg zwei Wochen zuvor, als gleich der erste Zug verspätet fuhr, war die Bahn dieses Mal überall pünktlich und so kamen wir nach knapp sechzehn Stunden Bahnfahrt wohlbehalten in Weilburg an, den Kopf angefüllt mit den Eindrücken von einer tollen Radtour, die uns von Innsbruck nach Venedig geführt hatte.