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Wanderwoche Sächsische Schweiz

Ergänzungen: Lichtenhainer Wasserfall

Foto, Gaststätte Lichtenhainer Wasserfall

Gaststätte Lichtenhainer Wasserfall

Der Lichtenhainer Wasserfall ist eine der ersten touristischen Attraktionen der Sächsischen Schweiz und war schon früh Ausgangspunkt für Wanderungen der Besucher auf dem Fremdenweg zum Kuhstall, Winterberg und Prebischtor. Er wurde bereits 1800 in dem Führer „Pitoreskische Reise durch Sachsen“ erwähnt und gezeichnet. In dem Führer „Schandau und Umgebung“ hieß er 1804 „Wasserfall am hohlen Stein“. Für die Touren konnte man dort Führer, Saumtiere oder Träger mieten. Das Amt Hohnstein hatte 1827 zehn Einwohner der Ortschaften Lichtenhain und Otterndorf zu Trägern bzw. Führern mit den Standorten Lichtenhainer Wasserfall und Heidemühle bestellt.

Wegen des schon zu Anfang des 19. Jh. einsetzenden Zustroms von Fremden wurde bereits 1825 der zuvor nur dem Holztransport dienende Weg im Kirnitzschtal verbreitert und ausgebaut. 1830 wurde auf der natürlichen Felskulisse des Lichtenhainer Dorfbaches eine Stauanlage errichtet, um die Attraktion für die Fremden zu steigern. Durch einen aufziehbaren Schutz konnte man das gestaute Wasser über den Felsen hinunterstürzen lassen. An einen Lichtenhainer wurde dazu das Amt des „Wasserfallziehers“ verpachtet, der außerdem in einer am Wasserfall errichteten Rindenhütte einen kleinen Milchausschank unterhielt und gegen ein Trinkgeld die Stauanlage für die Fremden öffnete. 1853 ließ die Gemeinde Lichtenhain das noch heute im Originalzustand bestehende Gasthaus am Wasserfall bauen.

Der Lichtenhainer Wasserfall wurde immer mehr zu einem Zielpunkt für Besucher der Sächsischen Schweiz. Dies verstärkte sich noch 1851 nach Eröffnung der Eisenbahnlinie von Dresden nach (dem heutigen) Decin und dem Bau der Kirnitzschtalbahn 1898.