Logo

Mit Rad und Wanderschuh

www.rad-und-wandern.de

Home/Tourauswahl Inhaltsverzeichnis Gästebuch Kontakt Impressum Links Weilburg-Site

Valid XHTML 1.0!

Wanderwoche Sächsische Schweiz

Dresden

02.09., Dienstag
Dresden

Gestern Abend noch hatten wir uns entschieden, heute eine Wanderung durch die Affensteine zu unternehmen. Aber mein erster Blick heute Morgen aus dem Fenster versprach keineswegs den erhofften schönen Tag. Zwar regnete es nicht, aber draußen war es nass und grau und tief hingen die Wolken. Joachim war allerdings noch voller Optimismus und so beschlossen wir erst einmal abzuwarten, wie es nach dem Frühstück aussehen würde. Aber auch das ausgiebige Frühstück änderte nichts an dem trüben Wetter. Da bei meinen Tourenplanungen ohnehin eine Stadtbesichtigung in Dresden vorgesehen war, schlug ich den Dresdenbesuch für den heutigen Tag vor. Joachim war auch sofort einverstanden. Bei richtig schlechtem Wetter bestand in Dresden immer noch die Möglichkeit, die Zeit in einem Museum oder mit anderen Besichtigungen zu verbringen. Aber bei Regen und Nebel in den Felsen herum zu laufen, ohne etwas zu sehen, dazu hatten wir beide keine Lust.

Foto, in Dresden

Foto, in Dresden

Für die Fahrt nach Dresden hatte ich die Fahrradbenutzung geplant und dabei sollte es trotz der trüben Wetteraussichten auch bleiben. Vom Rad fahren hätte sich Joachim durch schlechtes Wetter ohnehin nicht abhalten lassen. Und der Regen ging auch schon los, als wir kaum losfuhren; erst nur sachter Nieselregen, der uns auf sein baldiges Ende hoffen ließ, dann aber war das Gegenteil der Fall und an der Pirnaer Stadtgrenze hielten wir unter der Autobrücke an, um uns wasserfest in die Regenbekleidung einzupacken.

Vorgesehen für die Hinfahrt nach Dresden mit den Rädern hatte ich ursprünglich die rechte Uferseite der Elbe. Da mir aber aus dem Vorjahr bekannt war, welche Rüttelstrecke am dortigen Ufer teilweise besteht, ließen wir diese Streckenvariante wegen des Regenwetters fallen, um auf dem sehr gut ausgebauten Radweg am linken Elbeufer möglichst schnell nach Dresden zu gelangen. Nachdem wir aber einmal Tritt gefasst hatten, ging es zügig vorwärts. Da sah auch Petrus wohl ein, dass wir uns nicht von der Tour abbringen ließen und langsam wurde es heller und der Regen weniger, bis es schließlich ganz zu regnen aufhörte.

Foto, zu restaurierende Steinfiguren im Zwinger

Zu restaurierende Steinfiguren im Zwinger

Dann verzogen sich sogar die Wolken und die Sonne schien vom Himmel, wir kamen bei herrlichstem Wetter in Sachsens Hauptstadt an. Wir stellten die Räder ab, schlossen diese zusammen und begaben uns auf Besichtigungstour.

Über Dresdens Sehenswürdigkeiten gibt es so viel kompetente Literatur, dass ich dazu hier nichts angeben will. Die von uns geplanten Führungen und Innenbesichtigungen von Gebäuden ließen wir ausfallen, die Zeit reichte dazu einfach nicht aus. Nur für einen kurzen Imbiss machten wir Pause und nutzten dafür die wenigen Minuten, in denen ein Regenschauer niederging. Danach lachte wieder die Sonne und wir sahen ein, dass wir längst nicht alles Sehenswerte der Stadt kennen lernen würden. Am Nachmittag schenkte uns ein Ehepaar, sichtlich gestresst von seiner Besichtigungstour, eine Tageskarte für Dresdner Museen. Die so günstig erworbene Eintrittskarte wollten wir wenigstens noch für einen Museumsbesuch nutzen und entschieden uns für den Besuch der Staatlichen Kunstsammlungen im Albertinum.

Das erwies sich als Volltreffer, sind doch dort die Schatzkammer August des Starken, das „Grüne Gewölbe“, die Skulpturensammlung und die „Galerie Neuer Meister“ untergebracht. Als um 18:00 Uhr das Albertinum schloss, war unser Kopf voll mit Geschautem und die Beine schwer wie Blei. Aber wir waren rundum zufrieden mit unserem Stadtbesuch in Dresden und nachdem wir die ersten Pedalumdrehungen erbracht hatten, spulten wir die 25 km elbeaufwärts Richtung Pirna flott herunter.