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Radwanderung
Salzkammergut-Enns-Donau

Allgemeine Infos

Foto, Joachim (rechts) und ich, Rast am Donauradweg

Joachim (rechts) und ich, Rast am Donauradweg

Unter Joachims Radtourenvorschlägen befand sich im vergangenen Jahr (2006) auch die Radwanderstrecke von Salzburg durch das Salzkammergut zur Enns, diese flussabwärts zur Ennsmündung in die Donau und von dort über Linz entlang der Donau nach Passau. Mich hatte dieser Streckenvorschlag schon im letzten Jahr gereizt, noch mehr aber dann letztlich die im Mai 2006 von uns unternommene Tour von Berlin zur Ostsee und über Rügen nach Greifswald. Außer der Österreichtour lagen aus dem Vorjahr auch noch die Vorschläge von Joachim zu einer Radwanderung in der Schweiz und einer Burgundfahrt vor.

Da Joachim bei den Buchungen für unsere Vorjahrestour schon Mitte Februar feststellen musste, dass mehrere der vorgesehenen Übernachtungsmöglichkeiten in Jugendherbergen (JH) bereits ausgebucht waren, sandte ich ihm schon zu Jahresbeginn 2007 eine erste grobe Streckenplanung mit evtl. Übernachtungsorten und Tagesaufenthalten zu den von mir favorisierten Radtouren in Österreich und der Schweiz. Ein kurzes Telefonat folgte und wir entschieden uns für die Radtour Salzkammergut-Enns-Donau. Wegen vorgegebener Termine für die Urlaubsabwicklung waren der Starttermin - letztes Aprilwochenende - und die Dauer - zwei Wochen -  schon festgelegt. So stand den weiteren Planungen nichts mehr im Wege und ich konnte mich schon im Januar um die Reservierungen kümmern.

Mit Ausnahme der zur Übernachtung in Salzburg vorgesehenen JH in der Innenstadt erhielt ich überall eine Buchungszusage und statt in der geplanten Innenstadt-JH kamen wir in der JH "Eduard-Heinrich-Haus" unter. Bei allen JH waren die Reservierungen problemlos möglich, entweder mittels eines Reservierungssystems über das Internet oder über E-Mail-Kontakt direkt an die betreffende JH. Die Reservierungen waren mit der Überweisung eines Teilbetrags der Übernachtungskosten verbunden. Als unnötigen bürokratischen Aufwand empfand ich aber in diesem Zusammenhang, dass trotz der vorab zu leistenden (Teil-)Zahlung eine Reservierungsbestätigung übermittelt wurde und diese ausgedruckt und unterschrieben an die Reservierungsstelle gesandt werden musste. Da stellt sich doch die Frage, wozu ein elektronisches System installiert wird, wenn letztlich doch wieder schriftliche Bestätigungen mit der Post versandt werden müssen. In verschärfter Form hatten wir allerdings diesen bürokratischen Unsinn schon bei Reservierungen in einigen JH der neuen Bundesländer erlebt.

Da sich keine JH an der Donauradstrecke zwischen Linz und Passau befindet, hatte ich die Übernachtung in einem Gasthaus in Obermühl gebucht. In Passau befindet sich zwar eine JH, doch der Bayrische Jugendherbergsverband kann es sich noch leisten, Erwachsene, die nicht mit Jugendlichen unterwegs sind, die Nutzung der JH zu verweigern. Vielleicht ändert sich das in der Zukunft aber angesichts des wachsenden Anteils nichtjugendlicher DJH-Mitglieder. Jedenfalls kamen wir dadurch in Passau hervorragend in einem Privatquartier unter.

Für die Übernachtungen hatte ich in allen JH eine Zimmerbelegung für zwei Personen gebucht und diese Reservierungen wurden überall eingehalten, auch wenn wir in einem Vierbettzimmer untergebracht waren. Die Zimmer waren immer mit Dusche und WC ausgestattet, ausgenommen in Steyr, wo sich aber zumindest die Waschgelegenheit im Zimmer befand.

Für eine Übernachtung (zwei Personen im Doppelzimmer mit Frühstück) zahlten wir in den JH 27,-- Euro (Steyr), 38,-- Euro (Salzburg), 44,-- Euro (Linz, Bad Ischl) bis 52,-- Euro beim Spitzenreiter in Admont. Dort war die Übernachtung teuerer als im Fischgasthof Aumüller in Obermühl/Donau (50,-- Euro) oder in Passau auf dem Hofbauerngut Sprödhuber (51,-- Euro).

Das Frühstück war überall Standard mit Brötchen, Brot, Wurst, Käse, Marmelade und Müsli. Weit hinter dem Standard zurück allerdings das Frühstück der JH in Mondsee. Zwei Brötchen pro Person, abgezählt die Scheiben Wurst und Käse, kein Brot, kein Müsli.

Wie bei früheren Radtouren waren auch dieses Mal Tagesstopps vorgesehen, um nicht alle Orte und Landschaften nur während der Durchfahrt zu erleben. Diese Tagesaufenthalte entfielen auf Salzburg, Bad Ischl, Linz und Passau. Zu diesen vier Tagen kamen die beiden Tage für die An- und Abreise mit der Bahn, so dass von den 15 zur Verfügung stehenden Tagen noch neun Tage für die ca. 560 km Fahrstrecke verblieben.

Was das Wetter während der 14 Tage betraf, radelten wir an zwei Fahrtagen im Regen und hatten einen Regentag während des Stadtaufenthalts in Linz; im Regen endete außerdem ein Nachmittagsausflug von Bad Aussee an den Altausseer See. Unangenehmer als die doch seltenen Regentage war der an fast allen Tagen starke Wind, der uns auf fast allen Strecken kräftig entgegen blies und einen nicht geringen zusätzlichen Kraftaufwand erforderlich machte.