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Radwanderung
Salzkammergut-Enns-Donau

Bad Ischl

2007-05-02, Mittwoch
Bad Ischl (Tagesaufenthalt)

Blick vom Feuerkogel nach Bad Ischl

Blick vom Feuerkogel nach Bad Ischl

Beim Frühstück waren ein Japaner, der mit dem Rucksack durch Deutschland und Österreich tourte und wir die einzigen Gäste. Der Himmel zeigte sich fast unbewölkt und es versprach ein sonniger Tag zu werden. Geplant war eine Wanderung von der Bergstation der Katrinseilbahn zum Katringipfel, von dort auf den Irschler Hausberg "Hainzen" und weiter über den "Rosskopf" und die Rückkehr über Ramsau.

Gut gelaunt zogen wir um 09.00 Uhr entlang der Traun-Esplanade los, dabei das Kreuz und den daneben installierten Sendemast auf dem Katringipfel schon im Blick. Ein schöner Spazierweg brachte uns zur Talstation der Katrinseilbahn und dort mussten wir zu unserer Enttäuschung auf einem Hinweisschild lesen, dass die Seilbahn wegen Revisionsarbeiten nicht in Betrieb ist. Wir entschlossen uns den Aufstieg zu Fuß anzugehen und dafür den vom Gipfel geplanten Weiterweg mit Abstieg nach Ramsau zu lassen. Zwischen Tal- und Bergstation der Katrinseilbahn liegen fast 1.000 Höhenmeter, zum Katringipfel nochmals 100.

So lenkten wir an der Talstation (469 m) unsere Schritte zum aufwärts führenden Fußsteig Richtung Bergstation (1.413 m) und Gipfel. In engen Kehren und über viele Felsstufen zog der Weg nach oben, blieb aber für weite Teile im Schatten der Bäume. Trotzdem kamen wir ordentlich ins schwitzen und noch wärmer uns, als wir die Baumgrenze erreichten und zwischen Krüppelkiefern und Wacholder die Hitze aufstieg.

Blick vom Feuerkogel zum Traunsee

Blick vom Feuerkogel zum Traunsee

An einer Pfadteilung mussten wir uns zwischen den Richtungshinweisen "Feuerkogel" und "Bergstation" entscheiden. Wir entschieden uns für "Feuerkogel" und erreichten diesen einsamen und 1.462 m hohen Aussichtspunkt 2 1/2 Stunden nach dem Aufbruch an der Talstation.

Ich war zwar ein wenig enttäuscht, war doch die "Katrin" und der "Hainzen" mein Ziel und musste jetzt feststellen, dass zwischen unserem Standort und der "Katrin" ein tiefer Bergeinschnitt lag. Aber die Aussicht war auch vom "Feuerkogel" aus großartig, das Wetter war herrlich, fast völlige Windstille und es war die richtige Zeit für eine gemütliche Mittagsrast. Wir breiteten unsere verschwitzten Hemden zum trocknen aus und streckten entspannt die Beine von uns.

Über eine Stunde genossen wir die Ruhe und Aussicht, dann ging es auf schmalem Steig abwärts, der uns zur Katrinalm und der Bergstation führte. Überall war natürlich geschlossen, was aber wegen des Stillstands der Seilbahn zu erwarten war. Da wir unseren Aufstiegsweg nicht auch für den Abstieg begehen wollten, wählten wir den Weg nach dem südlich von Bad Ischl an der Traun gelegenen Ort Lauffen. Es war ein angenehm schattiger Waldsteig, der aber ständig steil abwärts verlief und dessen Felsstufen von einer dicken Laub- und Nadelschicht überdeckt waren, so dass unsere Aufmerksamkeit während des gesamten Wegs gefordert war.

Lauffen an der Traun

Lauffen an der Traun

Als wir Lauffen erreichten, spürten wir die 900 Höhenmeter Abstieg doch ein wenig in den Knien und warm war uns auch wieder geworden. Bis Bad Ischl hatten wir noch fünf Kilometer Fußweg vor uns und so ließen wir uns in einer Gaststätte Lauffens erst einmal eine große Saftschorle schmecken. Dann nahmen wir die letzten Kilometer nach Bad Ischl unter die Schuhe und erreichten nach einer schönen Wanderung um 17.00 wieder die Jugendherberge.

In der Herberge war im Laufe des Tages eine Gruppe eingetroffen, weshalb dort auch die Möglichkeit bestand ein Abendessen zu erhalten. Wir nahmen die Gelegenheit war und wurden von dem reichlichen, guten Essen mit Salatbüfett nicht enttäuscht. Später ging es noch einmal in die Stadt, wo wir unseren Wandertag in einer gemütlichen Kneipe mit einem Dämmerschoppen abschlossen.