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Mit Rad und Wanderschuh

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Radwanderung
Salzkammergut-Enns-Donau

Weilburg-Salzburg (Anreise)

Am Bahnhof Weilburg vor der Abfahrt nach Salzburg

Am Bahnhof Weilburg vor der Abfahrt nach Salzburg

2007-04-28, Samstag
Weilburg-Salzburg

Wie bei unseren früheren Radwanderungen nutzten wir auch dieses Mal für die An- und Rückreise das "Schöne-Wochenende-Ticket" der Bahn. Zwar waren wieder einmal die Tarife erhöht worden (35,-- Euro das Ticket, 4,50 Euro je Rad), trotzdem aber ist Freilassing bzw. Salzburg preiswerter als mit diesem Bahnangebot für zwei Personen nicht erreichbar. Mit diesem Ticket dürfen allerdings auch nur Regionalbahnen benutzt werden. Dadurch ergab sich eine 10 1/2-stündige Reisezeit mit sechsmaligem Umsteigen, wofür uns teilweise nur zehn Minuten verblieben. Die Umsteigevorgänge werden leider immer noch häufig dadurch erschwert, dass die meisten unserer Umsteigebahnhöfe über keine Lifte von und zu den Bahnsteigen verfügten. Aber dadurch konnten wir die während der Bahnfahrten steif gewordenen Beine beim Fahrradtransport über Treppen und durch Unterführungen immer wieder lockern und blieben in Bewegung.

Trotzdem klappte alles recht gut, bis unser Zug auf der Strecke nach München einen Stopp einlegen musste, weil ein Bahnübergang nicht geschlossen werden konnte. Als der Zug dann im Kriechtempo den noch immer geöffneten Bahnübergang passierte, war die Verspätung bis München nicht mehr einholbar. So hatten wir dort aber die Gelegenheit zu einer Tasse Kaffee und als Ausgleich für die Verspätung verließen wir den Zug nicht in Freilassing, sondern blieben noch die etwa fünf Fahrminuten bis zum Hauptbahnhof Salzburg sitzen.

So kamen wir, Abfahrt in Weilburg 06.59 Uhr, statt in Freilassing um 16.35 Uhr, in Salzburg um 17.45 an. Wir erfragten die kurze Wegstrecke zur Salzach, an deren Ufer wir dann flussaufwärts, dabei zum ersten Mal das prächtige Panorama von Salzburg genießend, in Richtung unserer Unterkunft radelten.

Salzburg; Blick von der Salzach zur Altstadt und Festung Hohensalzburg

Salzburg; Blick von der Salzach zur Altstadt
und Festung Hohensalzburg

Der dichte Radfahrer und Fußgängerverkehr am Salzachufer beim passieren der Altstadt gab uns einen kleinen Vorgeschmack von dem Trubel, den wir in Salzburg noch erfahren würden. Jetzt aber ging es erst einmal in den südlich gelegenen Salzburger Stadtteil Herrnau und dort zum Eduard-Heinrich-Haus, unserer Unterkunft.

Um 18.30 waren wir dort angekommen und eine gute Stunde später saßen wir im Stadtbus Richtung Altstadt. An der Karolinenbrücke (Nonntaler Brücke) stiegen wir aus, um noch etwas durch die Altstadt zu streifen und dabei auch ein Lokal für das Abendessen zu finden. Der Betrieb in den Gassen war immer noch beachtlich und es gab auch genügend Restaurants, überwiegend mit Pizzen und Spaghetti auf den Speisekarten. Letztlich blieb uns deshalb auch nichts anderes, als das Essen im italienisch angehauchten Ambiente eines Pizzarestaurants einzunehmen. Danach wanderten wir zur Haltestelle des Herrnauer Busses, der bei dieser Fahrt anscheinend gerade die Hälfte aller Insassen unserer Jugendherberge nach dort transportierte.