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Radwanderung
Salzkammergut-Enns-Donau

Passau-Weilburg (Rückreise)

2007-05-11, Samstag
Passau-Weilburg (Rückreise)

ahnhof Passau, der Zug steht bereit

Bahnhof Passau, der Zug steht bereit

Wegen der Abfahrtszeit unseres Zugs vom Passauer Bahnhof saßen wir schon um 07.00 Uhr am Frühstückstisch. Neben dem Bedauern, dass mit der Bahnrückfahrt heute auch unsere zweiwöchige Radtour ihr Ende finden würde, löste auch der Regen, der während des Frühstücks einsetzte, keine Begeisterung bei uns aus. Wegen der 20 Minuten Fahrt zum Bahnhof die Regenbekleidung anziehen und am Bahnhof wieder alles verstauen, darauf wollten wir ebenso gerne verzichten, wie mit nasser Kleidung im Zug sitzen zu müssen.

Dann wurde uns zum Glück diese Entscheidung abgenommen als der Regen endete und nur noch vereinzelte Tropfen bei uns ankamen. Wir hatten aber auch lange genug mit dem Aufbruch gezögert und ich war schon ein wenig nervös, bis wir endlich auf den Rädern saßen und die Autostraße nahe der Ilz hinunter nach Passau rollten. Jetzt kam uns zugute, dass wir gestern den Weg zum Bahnhof erkundet hatten und deshalb jetzt mit flotter Fahrt donauaufwärts fahren konnten. Vorbei ging es an den Anlegestellen der Flusskreuzfahrt- und Ausflugsschiffe, wo reger Betrieb herrschte. Ohne Probleme kamen wir zum Bahnhof, wo unser Zug fahrbereit am Bahnsteig stand und wir hatten noch ausreichend Zeit um uns und die Räder zu verstauen.

Zwischen der Abfahrt um 08.21 Uhr und der vorgesehenen Ankunft in Weilburg um 18.58 Uhr lagen fünf Umsteigebahnhöfe. So knapp wie bei der Fahrt Weilburg-Salzburg waren die Umsteigezeiten dieses Mal jedoch nicht bemessen, und wir erhofften uns deshalb eine planmäßige Ankunft in Weilburg.

Noch Zeit bis zur Abfahrt in Passau

Noch Zeit bis zur Abfahrt in Passau

Auf den ersten drei Teilstrecken war weit weniger Verkehr als wir angenommen hatten, überall fanden wir problemlos Plätze für uns und die Räder. Starken Andrang von Radlern gab es erst in Würzburg, wo letztlich aber auch alle unterkamen, wenn auch im Radabteil kaum noch ein Durchkommen möglich war.

Nach Würzburg sollte Frankfurt unser nächster Umsteigebahnhof sein und dort wären wir dann schon fast in heimatlichen Gefilden. Aber ein Oberleitungsschaden stoppte unseren Zug vor Lohr. Schließlich wurde ein Bustransport organisiert, der uns und den übrigen Radlern natürlich nicht helfen konnte. Wir wurden zurück nach Gemünden gefahren, um von dort aus über Schlüchtern Frankfurt erreichen zu können. In Gemünden kam dann die Information, dass die Strecke nach Frankfurt über Aschaffenburg evtl. in einer Stunde wieder frei sein könnte. Der für 17.05 Uhr in Gemünden erwartete Zug aus Würzburg nach Frankfurt hatte zwar Verspätung, aber tatsächlich war die Strecke wieder befahrbar, weshalb wir uns den Umweg über Schlüchtern sparen konnten und kurz vor 19.00 in Frankfurt eintrafen.

Wir hatten Glück, dass eine halbe Stunde später ein Anschlusszug nach Gießen fuhr. So war die Wartezeit nur kurz, jedoch lang genug um Joachims knurrenden Magen mit etwas Essbarem beruhigen zu können. Zwei Stunden später als geplant kamen wir in Weilburg an, immerhin noch im Hellen und ohne zusätzlichen Autotransport, wie er bei unserer Rückreise im Vorjahr erforderlich geworden war. Nach den Seen im Salzkammergut, der Enns im Gesäuse und dem Ennstal und der Donau zwischen Linz und Passau waren wir wieder gut an die Ufer der Lahn und nach Weilburg zurückgekehrt.