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Radwanderung
Salzkammergut-Enns-Donau

Passau

2007-05-10, Freitag
Passau (Tagesaufenthalt)

Passau, Blick zur Altstadt und zum Dreiflüsse-Eck

Passau, Blick zur Altstadt und zum Dreiflüsse-Eck

Ein ausgiebiges Frühstück und ein sonniger Morgen erwarteten uns nach dem Aufstehen. Ausschließlich Passau stand heute auf dem Programm und da wir genügend Zeit hatten, verzichteten wir auf die Fahrt mit dem Bus und machten uns zu Fuß auf den Weg. Hoch über der Ilz zieht eine kleine, fast unbefahrene Nebenstraße stadtwärts und mündete am Stadteingang in die Zugangsstraße der Veste Oberhaus auf dem Georgsberg.

Wir nahmen diesen Weg gleich an und gingen die Straße und den Fußweg aufwärts zur Veste. Es war kein langer Aufstieg, aber die Sonne brannte kräftig und die Schwüle dieses Morgens ließ uns doch ein wenig schwitzen. Wir schlenderten über das Gelände und schauten uns um, nach einem Museumsbesuch aber stand uns nicht der Sinn, die Sicht vom Aussichtsturm wollten wir jedoch genießen. Die Aussicht von hier über die Dreiflüssestadt war den Gang wert und wir hielten ausgiebig Umschau. Vom Turm gingen wir zur Felskante, wo der Georgsberg steil zur Donau abfällt. Den Hang hinunter und vorbei an manchen Aussichtsstellen zog ein Serpentinenweg talwärts und entließ uns an der Luitpoldbrücke über die Donau.

Vor einer Stadtbesichtigung beschlossen wir den Weg zum Bahnhof einzuschlagen, um dort unser Wochenendticket für die Rückfahrt am nächsten Tag zu besorgen und dabei auch den Weg zum Bahnhof zu erkunden. Die grobe Richtung war klar und und so gingen wir entlang den an der Promenade liegenden Ausflugsschiffen donauaufwärts. Etwas zu früh bogen wir dann Richtung Innenstadt ab und gerieten in die Großbaustelle "Neue Mitte". Doch dann erreichten wir den Bahnhof, kauften das Ticket und stellten auch fest, dass wir am nächsten Tag keinen Lift und Unterführung nutzen müssten; Zugabfahrt war auf Gleis 1. Und ohne Baustellenberührung konnten wir mit den Rädern vom Donauufer auch direkt zum Bahnhof gelangen.

Nun konnten wir uns beruhigt in das Gewühl der Passauer Innenstadt begeben. Wir durchstreiften die zum Glück Auto freie Fußgängerzone und dann die verschlungenen engen Gassen der Altstadt. Wäre dieser Teil doch auch frei von Autos gewesen! Manche der engen Gassen, mit und ohne Stufen, wurden von uns abgelaufen, mal hinunter zur Donau, dann wieder aufwärts in die Altstadt und erneut abwärts, jetzt zum Inn. So landeten wir dann schließlich am Dreiflüsseeck und streckten auf einer Bank einige Minuten die Füße von uns. Es war mittlerweile auch Mittag und da wir um 14.30 Uhr an einer geführten Tour durch die Stadt teilnehmen wollten, beschlossen wir wenigstens einen kleinen Imbiss zu uns zu nehmen.

In der Passauer Altstadt

In der Passauer Altstadt

Das taten wir mit Blick von einer Terrasse zu den Ausflugs- und Flusskreuzfahrtschiffen, wo ein ununterbrochener Menschenstrom vorbeizog. Dann wurde es Zeit für den Weg zum Treffpunkt am Dom St. Stephan. Im Gegensatz zu Linz, wo wir beide die einzigen Teilnehmer der Stadtführung waren, fand sich hier eine größere Gruppe ein, mit der wir nun für eine Stunde durch die Stadt zogen. Die meisten Wege hatten wir zwar schon hinter uns gebracht, aber jetzt gab es doch noch viel Interessantes zu erfahren.

 Zur Kaffeezeit waren wir wieder am Ausgangspunkt angekommen. Da unser Mittagessen nur aus einem Teller Suppe bestanden hatte, gönnten wir uns jetzt noch eine Auszeit bei Kaffee, Kuchen und Eis in einem Café. Anschließend schlenderten wir zum Busbahnhof und ließen uns von dort bequem in den Stadtteil Hals kutschieren; wir hatten das Straßenpflaster genügend abgelaufen.

Zur Triftsperre in der Ilzschleife

Zur Triftsperre in der Ilzschleife

Im Zimmer richteten wir unser Gepäck abreisefertig, duschten und waren dann bereit für einen  Spaziergang der uns erneut, allerdings mit einer anderen Wegstrecke als am Vortag,  zur Gaststätte Triftsperre führen sollte, wo wir wieder zu Abend essen wollten. Das Wetter, der Spazierweg, die Halben, das Essen - alles passte wieder hervorragend. Beim Rückweg wurde es zwar gewittrig düster, aber wir machten noch einen Abstecher in Hals hinauf zur Ruine. Einlass fanden wir dort allerdings nicht, die Burgruine befindet sich in Privatbesitz.

Da wir am nächsten Tag eine Stunde früher als gewohnt frühstücken mussten, unser Zug ging um 08.21 Uhr, lagen wir schon früh in den Betten. Und auch wenn wir heute nicht in die Pedalen treten mussten, nach dem mehrstündigen Stadtmarathon hatten wir unseren Schlaf verdient.