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Linz

2007-05-07, Dienstag
Linz (Tagesaufenthalt)

Linz

Linz

Am gestrigen Tag waren wir noch ohne Regen in Linz angekommen, am heutigen Tag aber regnete es schon am Morgen beim Aufstehen und weiter auch beim frühstücken. Manchmal ein kräftiger Schauer, dann nur leichter Nieselregen, hin und wieder eine kurze Regenpause. Wir ließen uns deshalb Zeit mit unserem geplanten Stadtgang und hofften auf einen endgültigen Regenstopp. Gegen 09.30 Uhr sah es nach einem Ende des Regens aus und wir machten uns auf den Weg in die Stadt Linz.

Auf dem Hauptplatz am alten Rathaus war um 11.00 Uhr der Treffpunkt für die Teilnehmer einer Stadtführung. Als wir uns bei erneut einsetzendem Regen dort einfanden, war zwar eine Dame zur Durchführung der Stadtführung dort, Joachim und ich aber waren die einzigen Teilnehmer. So hatten wir eine Exclusiv-Stadtführung und das war, auch wegen des weiter anhaltenden Regens, durchaus angenehm. Eine Stunde sollte die Stadtführung dauern, wir waren 1 1/2 Stunden unterwegs und erhielten viele interessante Informationen zur Stadtgeschichte, den Plätzen, Bauten und auch zum aktuellen Stadtgeschehen.

Nach soviel geistiger Nahrung verlangte auch der Magen sein Recht, dem wir in einer Fischgaststätte nachgaben. Die vorher nur kurzen Regenpausen hatten sich mittlerweile zwar ausgeweitet, aber für einen Abstecher auf den Pöstlingberg war uns die Wetterlage doch zu unsicher. Wir steuerten deshalb nochmals einige der vorher besuchten Plätze an, besuchten den Neuen Dom, machten einen Geschäfts- und Schaufensterbummel und schlenderten in der Hektik der Einkaufsstraßen gemütlich durch Linz.

Am Hauptplatz in Linz

Am Hauptplatz in Linz

Der nächste Termin stand zur Kaffeezeit an, denn natürlich wollte ich nicht in Linz gewesen sein, ohne hier ein Stück Linzer Torte zu essen. Einer Kaffeepause war auch Joachim natürlich nicht abgeneigt und ausgekuckt hatten wir uns dafür schon das in Domnähe befindliche Café Jindrak. Ich bekam meine Linzer Torte - die in Linz aber auch nicht anders schmeckt als in guten Cafés anderer Städte - dann gab es noch einen leckeren Marillenfleck und natürlich Kaffee (2 x großer Brauner). Entspannt streckten wir im Café die Beine aus, bis wir uns endlich aufrafften und wieder auf die Straße traten. Wir spazierten zum Donauufer und dort an die andere Uferseite, in den Stadtteil Urfahrn.

Während unserer Streifzüge durch die Stadt im Verlauf des Tages hatten wir uns schon entschieden, zum Abendessen das Gasthaus "Goldener Anker" aufzusuchen. Der Grund war nicht dessen Prädikat als ältestes Linzer Gasthaus (seit 1670), sondern die Speisekarte, die nicht nur Schnitzel und Steak aufwies, sondern auch Kässpätzle, Leber und Beucherl. Wie erhofft war es eine nicht gar zu große, gemütliche und rustikale Gaststätte und wir fühlten uns wohl, umso mehr, als es auch wieder begonnen hatte zu regnen.

Pöstlingberg

Pöstlingberg

Als wir uns um 21.00 Uhr auf den Weg in die Jugendherberge machten regnete es noch immer und so fanden unsere Regenjacken auch jetzt wieder ihre Aufgabe.