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Landsberg am Lech-Schongau

Am Ammersee bei Dießen

Am Ammersee bei Dießen

2015-07-10, Freitag
Landsberg am Lech-Schongau

Es war nur wenig nach unserer Startzeit der letzten Tage, als wir um 08:45 Uhr unsere Unterkunft in Landsberg verließen. Hatte uns der Anstieg am gestrigen Etappenschluss von der Höhe des Lechs hinauf nochmals etwas Schweiß gekostet, so kam und das heute zugute. Unsere Fahrtroute verlief nämlich auf dem Ammerseeradweg und der führte uns entlang der stark befahrenen Autostraße in Richtung Penzing. Zum Glück verließen wir dort die Autostraße wieder und folgten der Radwegweisung nach Eching am Ammersee (15 km). Die schmale Nebenstraße führte nach Ramsach und von dort weiter nach Fresing. Pflaumdorf nannte sich der nächste kleine Ort, dann durchfuhren wir schon Eching, das am nördlichen Ende des Ammersees liegt, allerdings nicht unmittelbar am See. Wie am Vortrag verlief die Strecke fast ausschließlich durch landwirtschaftlich genutztes Feld- und Wiesengelände, war hügelig, ohne aber allzu steile Anstiege oder Abfahrten. Enstsprechend gab es nur wenige kurze Wegstrecken wo Bäume Schatten gaben, der uns nicht unlieb gewesen wäre. Zwar erlebten wir nicht die Hitze wie an den ersten Tagen, aber die vom unbewölkten Himmel scheinende Sonne heizte uns doch ein.

In Eching verließen wir den Ammerseeradweg, der weiter nach München verläuft und wechselnden auf den Ammer-Amper-Radweg, mit dem wir am Westufer südwärts fuhren. An Traumgrundstücken und -häusern verlief der Weg nun zwar nahe des Seeufers, doch nur stellenweise war ein Blick zum Ammersee möglich. Dafür fuhren wir im Schatten, allerdings auf unbefestigtem Weg. Wir passierten am Ufer die Ortschaften Schorndorf und Utting und erreichten dann Dießen am Südende des Ammersees. Hier hielten wir uns einige Zeit am Seeufer auf, bevor wir wieder den Ammer-Amper-Radweg befuhren, der uns entlang der Landstraße nach Raisting brachte. Nur ca. 8 km waren es nun noch, bis wir die Ammer an einer Brücker erreichten.

Das nahe Weilheim berührten wir nur am Rand auf dem Radweg unmittelbar entlang an der Ammer. Wir folgten hier nicht dem ausgewiesenen Radweg der durch die Stadt und dann über Polling wieder zur Ammer führte, sondern blieben auf dem Weg am Ammerufer. Es war ein herrlicher Radweg entlang des Flusses, fast immer unmittelbar am Flussufer verlaufend. Streckenweise verlief die Route auf einem Damm, teils im offenen Gelände, häufig aber auch unter Schatten spendenden Bäumen. Zwar war der Weg teilweise nicht befestigt, ließ sich aber überall gut fahren (bei starkem Regen sieht es evtl. etwas anders aus). Auch als die ausgeschilderte Route hinter Wörth die Ammer verließ und nordwärts auf Hohenpeißenberg zuführte, blieben wir am Uferweg der Ammer. Diesen Weg verließen wir erst kurz vor Peiting. Hier wartete noch ein kräftiger und langer Anstieg auf uns, bevor wir über Autostraßen Peiting durchfuhren und dann den Lech überquerten und Schongau erreichten. In Schongau mussten wir Dank Naviunterstützung nicht lange die Adresse unserer Privatunterkunft suchen. Wir erreichten sie um16:30 Uhr nach 87 km Fahrtstrecke ab Landsberg am Lech.

Eine Stunde später spazierten wir durch den kleinen Ort, dabei wie meistens auch auf der Suche nach einer Gaststätte. Diese fanden wir schließlich auch und wir konnten unseren Hunger und vor allem den Durst stillen, hatten uns die Sonne den ganzen Tag über doch sehr ausgetrocknet.