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Radwanderung
Rothenburg o. d. T.-Berchtesgaden

Allgemeine Infos

Streckenverlauf der Radwanderung Rothenburg o. d. T.-Berchtesgaden

Streckenverlauf der Radwanderung Rothenburg o. d. T.-Berchtesgaden

Nachdem die Radwanderung uns 2014 in den Osten auf den Oder-Neisse-Radweg geführt hatte, hatte Joachim für dieses Jahr die Radstrecke in den Süden Deutschlands verlegt. Die Radtour sollte uns im Juli von Rothenburg o. d. T. südwärts bis Memmingen führen und von dort auf dem Bodensee-Königssee-Radweg nach Osten bis Berchtesgaden. Von den 15 Tagen entfiel je ein Tag auf die Hin- bzw. Rückreise und zwei Tage waren für den Aufenthalt in Berchtesgaden, reserviert, an denen keine Radfahrt vorgesehen war.

Beim geplanten Routenverlauf war unsere bevorzugte Übernachtungsmöglichkeit in einer Jugendherberge (JH) nicht an allen Orten möglich, und wir mussten öfter Privatquartiere nutzen. Obwohl ich die Reservierungen bereits Ende Februar vornahm, waren die Jugendherbergen in Ottobeuren, Prien und Berchtesgaden ausgebucht, die in Dinkelsbühl wegen Renovierung geschlossen. Dazu waren weder in Ottobeuren noch Prien Privatunterkünfte zu bekommen, sodass wir auf Memmingen und Bernau ausweichen mussten. Bei der Nachfrage in Privatunterkünften ergab sich in Bayern leider häufig, dass Reservierungen für eine Nacht überhaupt nicht angenommen wurden und falls doch, wurde ein Zuschlag für die Kurzübernachtung verlangt. Auch die JH Schliersee verlangte für den Kurzaufenthalt von einer Übernachtung 4,-- Euro je Person.

Wie immer hatten wir alle Übernachtungen im Voraus gebucht. In den Jugendherbergen zahlten wir je Person/Übernachtung mit Frühstück in Rothenburg o. d. T. 29,40 Euro, in Aalen 27,50 Euro, in Ulm 29,00 Euro, Benediktbeuern 32,20 Euro und Schliersee 32,90 Euro. In den Privatquartieren zahlten wir je Person/Übernachtung im DZ mit Frühstück in Dinkelsbühl 30,00 Euro, in Ulm 22,00 Euro, in Bernau 34,00 Euro, in Teisendorf 26,00 Euro, in Berchtesgaden 26,80 Euro, in Memmingen 23,50 Euro (ohne Frühstück), in den Preisen sind ggf. Kurtaxe und Kurzaufenthaltszschlag enthalten. In den Privatquartieren verfügten wir über Dusche und WC.

Eine der schönsten Strecken war der auf der Route Landsberg am Lech nach Schongau gefahrene Abschnitt auf dem Ammer-Amper-Radweg. Ihre Reize und Schönheiten aber hatte die gesamte Route von Start bis Ziel. Ihren Beitrag dazu leistete die Streckenführung, die zum weit überwiegenden Teil auf gut befestigten Wirtschaftswegen und Nebenstraßen mit wenig Verkehr erfolgte. Dazu kam auch die generell gute Beschilderung der verschiedenen von uns genutzten Radwege. Trotzdem aber war schnell ein Abzweig übersehen oder die Richtungsangabe nicht ganz eindeutig, sodass wir doch immer wieder einmal das mitgeführte Kartenmaterial zu Rate ziehen mussten. Längere Umwege aber blieben uns im Gegensatz zu früheren Touren erspart. Einen Beitrag dazu leistete mein Smartphone mit den vorab heruntergeladenen Tracks der befahrenen Radwege. Mit Hilfe dieser Tracks und GPS konnten wir bei Zweifeln immer schnell und präziser als mit Karten unseren Standort bestimmen und ggf. unsere Route ändern.

Damit wir bei der Anreise zum Startort und bei der Rückfahrt von Berchtesgaden das Wochendendticket der Bahn nutzen konnten, erfolgten Hin- und Rückfahrt an einem Samstag. Das Ticket kostete 44,-- Euro, dazu 10 Euro für die beiden Räder. Da uns das Wochenendticket auf die Benutzung von Regionalzügen beschränkte, waren wir auf der Strecke Weilburg-Rothenburg o. d. T. fast sechs Stunden unterwegs mit vier Umstiegen. Während die Fahrt nach Rothenburg planmäßig verlief, erforderte die Bahnreise Berchtesgaden-Weilburg wegen Zugausfall und Verspätungen fast 13 Stunden mit 6 Umstiegen.

Unsere Route sah folgendermaßen aus:

Insgesamt waren wir lt Fahrradtacho 695 km geradelt, die Länge der Einzeletappen ist oben hinter dem Streckenabschnitt angegeben. Für elf Radfahrtage nicht allzu viel. Aber auf der Gesamtstrecke addierten sich die Höhenmeter lt. den Aufzeichnungen meines GPS-loggers auf 15.391 m. Dieser Zahl standen zwar 15.219 Höhenmeter als Gesamtabfahrt gegenüber, aber die Anstiege mit bepackten Fahrrädern forderten uns schon hin und wieder. Dazu kam, dass sechs dieser elf Tage mit zu den heißesten Tagen des Jahre gehörten, dazu auch die letzten beiden Tage in Berchtesgaden. Wir waren aufgrund der Hitze und der Anstiege froh über die teils kurzen Streckenabschnitte, ermöglichten diese uns doch eine frühzeitige Ankunft am Zielort und damit Zeit, um die Umgebung zu erkunden.

Der Routenverlauf aufgrund der vom GPS-logger aufgezeichneten Daten kann auf einer Karte unter nachstehendem LInk nachvollzogen werden (nicht korrekt übernommen wurden dort die Höhenmeter): Radwanderung Rothenburg-Berchtesgaden

Wettermäßig hatten wir es insofern gut, dass wir vom Regen verschont blieben. Wir erlebten aber dafür Hitzetage an denen wir vom Schweiß ebenso durchnässt waren wie bei einem stundenlangen Regenguss. Trotzdem: Besser bei Hitze geschwitzt als im Regen mit dem Rad unterwegs.