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Mit Rad und Wanderschuh

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Radwanderung
Rothenburg o. d. T.-Berchtesgaden

Schliersee-Bernau

Bei Hundham

Bei Hundham

2015-07-13, Montag
Schliersee-Bernau

Wie immer galt der erste Blick am Morgen dem Himmel und der zeigte sich grau und bedeckt. Die Hitze der letzten Tage hatte uns zeitweise ziemlich geschlaucht, aber Regen wünschten wir uns deshalb noch lange nicht. Noch aber war es trocken und wir konnten hoffen es würde so bleiben und die Temparatur bei bedecktem Himmel heute ein Stück unter der 30-Grad-Marke bleiben. So rollten wir um 09:00 Uhr die Dorfstraße entlang, um weiter dem Bodensee-Königssee-Radweg zu folgen.

Die schon bisher gute Beschilderung des Radwegs setzte sich fort, sodass wir ohne Umwege und über kleine Nebenstraßen ohne Autoverkehr unseren Weg über Point, Fischbachau, Marbach, Lehen, Elbach nach Dürnbach fanden. Eine schöne Strecke, abwechslungsreich auch wieder im Hinblick auf das Auf und Ab des Radwegs. Bei Schwarzenberg rollten die Räder dann eine längere Strecke sanft bergab, fast bis Niklasreuth. Dort nochmals ein kurzer Anstieg, dann aber eine lange Abfahrt, die uns nach Bad Feilnbach brachte.

Ab Bad Feilnbach führte die Route fast eben durch Wiesen, Weiden, Felder, vorbei an Gehöften und durch kleinste Orte, und die Wirtschaftswege schlugen immer wieder eine andere Richtung ein. Nach Kleinholzhausen querten wir die A 93 und kurz vor Altenbeuern den Inn. Über Rohrdorf und Achenmühle erreichten wir gegen 13:00 Uhr Frasdorf, wo wir eine Mittagspause einlegten.

Von Frasdorf nach Aschau verlief die Radstrecke auf einem gesonderten Weg parallel zur Autostraße. Dann hatten wir nur noch die kurze Teilstrecke nach Bernau zurückzulegen und dort standen wir um 15:00 Uhr vor unserer Unterkunft. Seit der Abfahrt um 09:00 Uhr hatten wir 65 km zurückgelegt, und obwohl uns den Tag über bedeckter Himmel und teilweise auch dunkle Regenwolken begleitet hatten, war uns der Regen erspart geblieben, ebenso wie die übergroße Wärme der vorherigen Tage.

Die Unterkunft in Bernau hatte ich in einem Gasthof über die Internetseite von Bernau gebucht und auch eine Reservierungsbestätigung von der Tourist-Information erhalten. Im Gasthof jedoch lag keine Reservierung für das gebuchte Doppelzimmer vor. Zum Glück hatte ich die E-Mailbestätigung der Tourist-Information ausgedruckt mit auf die Radtour genommen. Mit diesem Nachweis bot man uns ein Familenzimmer an, d. h. zwei miteinander verbundene Schlafzimmer mit Dusche und WC und dies auch zum ursprünglich vereinbarten Preis unseres Doppelzimmers. Wo wir ohne Vorlage der Reservierungsbestätigung und dem zufällig freien Familienzimmer eine Unterkunft bekommen hätten, evtl. noch bei einer späteren Ankunftszeit, darüber wollten wir dann nicht mehr nachdenken.

Nachdem wir uns eingerichtet hatten wollten wir natürlich dem Chiemsee einen Besuch abstatten. Den Weg hätten wir besser mit Rädern unternommen, liegt Bernau doch ein gutes Stück abseits vom See und der Weg dorthin ist auch nicht begeisternd. Menschenleer und verlassen war es am See. Zwar herrschte kein Bade- und Strandwetter, es war windig und bedeckt, und es war ca. 17:00 Uhr, aber so trist hatten wir es uns dort nicht vorgestellt. Wir liefen noch ein Stück am See entlang und machten uns dann wieder auf den Rückweg. Eine Gaststätte hatten wir uns bereits ausgesucht und so kannten wir unser Ziel. Aufgrund der Wetterlage verzichteten wir auf einen Platz im Freien und gingen in den Gastraum. Wie gut diese Entscheidung war zeigte sich kurz darauf, als ein kräftiger Gewitterregen niederging. Wir waren froh tagsüber vom Regen verschont geblieben zu sein und hofften, dass wir auch die restlichen Tage dieses Glück haben würden.