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Radwanderung Oder-Neiße
Zittau-Zinnowitz (Usedom)

Groß-Neuendorf-Angermünde

Am Angermünder See

Am Angermünder See

2014-07-12, Samstag
Groß-Neuendorf-Angermünde

Ein hervorragendes Frühstück stärkte uns vor der Weiterfahrt. Für die Streckenlänge zu unserem Tagesziel Angermünde hatten wir ca. 60 km veranschlagt und tatsächlich hatten wir bei der Ankunft in Angermünde auch genau 60 km mehr auf dem Tacho.

Wieder verlief der Oder-Neiße-Radweg Kilometer um Kilometer auf und neben dem Hochwasserschutzdeich; die Landschaft wie am Vortag: Nach Osten die Oderauen mit Grasland, Wasserflächen, durchsetzt mit Busch- und Bauminseln, nach Westen der Oderbruch mit Acker- und Wiesenland. Vor uns der mal schnurgerade und mal mit weiten Windungen verlaufende Deich mit dem Radweg. Eine entspannende unaufgeregte Fahrt bei manchmal heftigem Gegenwind und Sonne mit angenehmen Temperaturen führte uns nach Neuglietzen und Hohenwutzen, wo wir die Hälfte des Tagespensums schon fast hinter uns gebracht hatten.

Auch danach verlief der Weg weiter auf oder neben dem Schutzdeich und gut 3 km später kreuzten wir bei Hohensaaten die Alte Oder. Diese geht dort in die Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße über, und diese blieb nun westlich von uns, sodass der Radweg zwischen der Oder im Ostenund der Wasserstraße verlief. Über Stolzenhagen bis Stolpe begleitete uns die Wasserstraße, dort war dann für uns die Weiterfahrt auf dem Oder-Neiße-Radweg zu Ende. Während dieser weiter nahe der Oder nördlich führt, lag unser Tagesziel Angermünde nämlich im Nordwesten.

So querten wir mit einer Brücke die Wasserstraße, durchfuhren den kleinen Ort Stolpe und rollten dann weiter auf der Landstraße über Crussow nach Dobberzin. In Dobberzin hatten wir fast schon das Städtchen Angermünde erreicht, es wartete nur noch ein kurzes Stück Fahrt entlang der Bundesstraße zu unserem Übernachtungsort, dann war schon der Marktplatz in Angermünde erreicht.

Etwas größer und lebhafter hatten wir uns Angermünde vorgestellt, wir hatten zwar kein großstädtisches Zentrum erwartet, aber doch mehr städtisches Leben und Betriebsamkeit. Da es bei unserer Ankunft erst 13:00 Uhr wurde, schlenderten wir erst einmal über den Platz und entlang einiger Straßen und Gassen. Ein großes Café am Marktplatz erinnerte uns daran, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für eine Mittagspause war, die wir dann dort auch ausgiebig genossen. Anschließend rollten wir den kurzen Weg hinunter zum Mündesee und später weiter zur reservierten Unterkunft, wo wir unser Zimmer bezogen.

Eine Schweiß treibende Fahrt war es auch heute nicht gewesen und wollten deshalb die noch verbleibenden Nachmittagsstunden nicht mit faulenzen vertrödeln. So saßen wir schon bald nachdem wir uns erfrisacht und umgezogen hatten wieder auf den Rädern und machten uns auf, den Mündesee zu umrunden. Lange vor der Abendessenszeit hatten wir die Runde abgeschlossen und wanderten kreuz und quer durch Angermünde, dabei wie immer auf der Suche nach einem Lokal. Nach einigem Hin und Her hatten wir uns entschieden und konnten dort den Tag gesättigt und zufrieden beenden.