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Radwanderung Oder-Neiße
Zittau-Zinnowitz (Usedom)

Schlaubetal-Frankfurt (Oder)

Am Briekower Kanal

Am Brieskower Kanal

2014-07-10, Donnerstag
Schlaubetal-Frankfurt (Oder)

Nach der gestrigen Regenfahrt hofften wir natürlich sehr, dass wir unsere Weiterfahrt heute trocken absolvieren würden. Und da wir zu unserem Zielort Frankfurt (Oder) nur mit einer Streckenlänge von ca. 40 km Strecke rechneten, waren wir auf eine gemütliche und ruhige Fahrt eingestellt. Hemden und Hosen waren über Nacht getrocknet, die Schuhe aber natürlich noch quatschnass. Sie wurden deshalb auf dem Gepäckträger befestigt, damit der Fahrtwind und die erhoffte Sonne die Trocknung vorantreiben konnten. So waren wir um 09:00 Uhr startfertig und rollten entlang der Bundesstraße nach Dammendorf und weiter nach Grunow. Keinerlei Autoverkehr störte auf dieser Strecke, auch nicht auf der Landstraße, die uns ab Grunow nach Norden führte und zum Großen Müllroser See und dem Ort Müllrose brachte.

Bei angenehmen Temperaturen war die Fahrt bisher entspannend verlaufen, so wie wir es erhofft hatten. Dank der gut ausgebauten Radwege waren wir schneller unterwegs als bei der kurzen Tagesstrecke erforderlich und so stoppten wir für eine gemütliche Rast an einem Bootssteg am See und ließen uns die Sonne ins Gesicht scheinen.

Ab Müllrose führte unsere Fahrtrichtung wieder nach Osten. Der Streckenabschnitt von Müllrose über Groß-Lindow bis Brieskow-Finkenheerd war der schönste Teilabschnitt der Tagesetappe. Die Route führte idyllisch am Oder-Spree-Kanal und Friedrich-Wilhelm-Kanal entlang. Es war eine echte Genussstrecke, die wir mit einer langen Pause in der Sonne am Kanal würdigten.

Trotz ausgiebigen Pausen und radeln ohne Hektik erreichten wir Frankfurt (Oder) schon gegen 14:00 Uhr nach 45 km Fahrstrecke. War das Wetter diessTages bisher ideal gewesen, so schien es jetzt zunehmend gewittriger zu werden und die Sonne brannte stechend herunter. Dunkle Gewitterwolken waren aber noch nicht in Sicht und so ließen wir uns erst einmal in einem Café in der Nähe des Rathauses gemütlich nieder. Als sich der Himmel aber dann doch zunehmend eintrübte wurde es Zeit für den Weg zu unserer Unterkunft, die sich nahe dem Kleistpark befand. Über die dort angeschlagene Mobiltelefonnummer verständigten wir den Vermieter, und kurz darauf konnten wir unser Doppelzimmer mit Dusche und WC beziehen und uns für den anschließenden Stadtgang frisch machen.

Auf dem Weg ins Zentrum erwischte uns der erwartete Regenschauer, der aber nicht lange anhielt. Wir durchstreiften das Stadtzentrum und gingen auch zu einer Stippvisite über die Stadtbrücke in die heute polnische Stadt Stubice, den ehemaligen Frankfurter Stadtteil Dammvorstadt.

Wie immer hatten wir während unseres Rundgangs durch die Stadt auch Ausschau nach einem Lokal gehalten, wo wir den Tag bei Abendesssen beenden konnten. Wir fanden kein uns zusagendes Lokal und beschlossen deshalb die Pizzeria aufzusuchen, in deren Eingang wir uns ein paar Stunden zuvor beim Gang in die Stadt untergestellt hatten. Diese Entscheidung bereuten wir nicht. Essen und Trinken waren gut und diese Pizzeria hatte den Vorteil, sich nahe unserer Unterkunft zu befinden, sodass der Weg dorthin nur kurz war.