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Radwanderung Oder-Neiße
Zittau-Zinnowitz (Usedom)

Weilburg-Zittau

gepackt für die FahrtAlles gepackt für die Fahrt.

Alles gepackt für die Fahrt

2014-07-05, Samstag
Weilburg-Zittau

Dieser Samstag war Anreisetag zum Startort unserer Radwanderung von Zittau nach Zionnowitz (Usedom). Da wir mit dem Wochenendticket der Bahn fuhren, konnten wir nur Regionalzugverbindungen nutzen. Das bedeutete Abfahrt in Weilburg um 07:00 Uhr, geplante Ankunft in Zittau 18:39 Uhr. Ein langer Tag in den Bahnen lag also vor uns und bei jeder der Zugverbindungen beschäftigte uns die Frage, ob der jeweilige Zug pünktlich unseren nächsten Umsteigebahnhof erreichen würde. Beruhigend war, dass die Umstiegszeiten dieses Mal meist zwischen ca. 20 und ca. 40 Minuten betrugen, kleinere Verspätungszeiten also den Anreiseplan nicht völlig außer Kraft setzen würden. Tatsächlich verlief alles nach Plan. Es gab zwar kleinere Verspätungen, aber bei allen fünf Umsteigevorgängen konnten wir prblemlos die Anschlusszüge erreichen. Und da auch die Zahl der Reisenden geringer war als erwartet, demzufolge es auch keine überfüllten Fahrradabteile gab, kamen wir relativ entspannt pünktlich in Zittau an.

Da sich unsere Unterkunft in dem ca. 5 km südlich von Zittau gelegenen Ort Olbersdorf befand, wartete auf uns noch eine kurze Radtour dorthin. Die Verbindungsstraße war schnell gefunden  und wir erwarten die kurze Fahrt schnell und ohne Anstrengung hinter uns zu bringen. Die Autostraße verlief fast gradlienig, erschien uns eben, evtl. sogar leicht abfallend. Wir aber kamen richtig ins schwitzen, die Beine waren schlapp, es schien, als sei alle Kondition bei der Zugfahrt verbraucht worden. Zwar spürten wir einen kräftigen Gegenwind und die Räder waren, wie bei unseren Radwanderungen üblich, mit den Gepäcktaschen beladen und auf dem Rücken drückte der Rucksack, dass uns diese kurze Wegstrecke aber so anstrengte   .

Wir fanden unsere Unterkunft, nette Vermieter, Doppelzimmer und Bad mit Dusche und WC und was noch fehlte, war eine Gaststätte für die Abendmahlzeit. Auf den Rat unserer Gastgeber hin radelten wir die kurze Strecke zur Gaststätte am Volksbad Olbersdorf. Dort fanden wir was wir suchten: gute Hausmannskost und ein hervorragendes Bier. Und das zu Preisen, an die wir 10 Tage später an der Ostsee mit Wehmut zurückdachten.