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Radwanderung Oder-Neiße
Zittau-Zinnowitz (Usedom)

Prenzlau-Ueckermünde

Am Fischerhafen Neuendorf, Ueckermünde

Am Fischerhafen Neuendorf, Ueckermünde

2014-07-14, Montag
Prenzlau-Ueckermünde

Es hatte fast die gesamte Nacht über geregnet, erst jetzt, während wir beim Frühstück saßen, ließ der Regen nach und hörte schließlich ganz auf. Wir konnten nur hoffen, dass das Regenende nicht nur vorübergtehend war. Grau und nieselig war es, als wir gegen 08:30 Uhr losradelten und uns auf den Weg zum Tagesziel Ueckermünde begaben.

Die Route nach Ueckermünde verlief wieder auf der Radwanderstrecke Berlin-Usedom. Das erste kurze Teilstück führte entlang der B198, dann bog die Strecke nach Norden ab und über Wirtschaftswege leitete die Strecke nach Schönwerder. Kurz vor dem Ort verwies uns die Wegweisung zur Landstraße 258, mit der es nun nach Trebelow ging. Mit der L256/257 und L322 wandten wir uns östlich nach Nieden. Der nicht vorhandene Autoverkehr auf den Landstraßen bescherte uns entspanntes radeln und in der flachen weiten Landschaft verlangsamte kein Anstieg die Fahrt. Ab Nieden verlief der Radweg wieder über Wirtschaftswege, und wenn auch einzelne Abschnitte nicht mit einer Asphaltdecke versehen waren, konnten wir doch flott und problemlos dahinrollen. Die A20 wurde kurz vor Rollwitz gequert, dann fuhren wir auf dem gut ausgebauten Radweg neben der B109 nördlich auf den nur noch ca. 6 km entfernten Ort Pasewalk zu.

Während der bisherigen Fahrt war es ziemlich windig gewesen und der Himmel war noch immer überwiegend grau und bedeckt. Ein wenig Hoffnung aber hatten wir auf Wetterbesserung, schien der Himmel doch im Norden zunehmend heller zu werden. Mit der Hoffnung auf zunehmende Sonne und da es für eine Mittagsrast noch zu früh war, verzichteten wir auf einen Stopp und nahmen die Strecke nach Torgelow unter die Räder.

Die ca. 20 km-Strecke nach Torgelow verlief fast durchgängig auf einem Radweg, paralell zur L321. Wie schon fast entlang der gesamten bisherigen Tagesstrecke war die Landschaft wenig abwechslungsreich: flach, Acker und Wiesenflächen, Waldflächen erst kurz vor Torgelow.

Trotz des andauernd regnerisch bedeckten Himmels waren wir von Regen verschont geblieben und jetzt sah es zur Mittagszeit sogar danach aus, als würde n sich die Wolken immer mehr verziehen. In Torgelow hatten wir den größten Teil der Tagesstrecke hinter uns hatten und da wir gut in der Zeit lagen, hielten wir Ausschau nach einem Café für die Mittagsrast.

Nach ausgiebiger Pause ging es weiter auf der L327 nach Heinrichsruh, dann nordwärts zur Ortschaft Ferdinandshof. Ab dort führte die Weiterfahrt fast vollständig auf der L28 über Blumenthal und Meiersberg bis Ueckermünde. Als wir dort ankamen, hatte sich das Wetter wie erhofft gebessert. Die Wolken hatten sich verzogen und die Sonne wärmte ordentlich. Wir ließen uns deshalb Zeit mit der kurzen Reststrecke zur Jugenherberge in Bellin, wohin es noch gut 5 km waren. Bevor wir dieses letzte Stückchen radelten, schoben wir unsere Räder ein wenig durch den Ort, den wir übermorgen mit der Bootsfahrt nach Usedom verlassen wollten.

Dann aber wollten wir doch endlich unser Gepäck loswerden, die Duche genießen und unser Zimmer beziehen. Mit Tempo spurteten wir nach Bellin zur Jugendherberge und trafen dort um 15:00 Uhr und nach 85 km Radstrecke ein. Unsere Unterkunft war in einem Seminarraum eingerichtet worden, indem dieser mit acht Einzelbetten ausgestattet worden war. Untergebracht waren dort jedoch nur wir beide und so hatten wir jede Menge Platz, um uns dort auszubreiten.

Bei dem schönen Wetter hielt es uns natürlich nicht lange in der Unterkunft. Geduscht und umgezogen, dann fuhren wir zurück nach Ueckermünde. Mit einem Abstecher zum Fischerhafen am Neuendorfer Kanal und einem Aufenthalt am Haffbad fuhren wir über die Lagunenstadt nach Ueckermünde hinein. Wir zogen durch die Straßen und über die Plätze bis zur Abendzeit und entschieden uns dann für ein Lokal für das Abendessen. Dort genossen wir den warmen Sommerabend im Freien und erst als es schon zu dunkeln begann beendeten wir den Tag und fuhren in unsere Unterkunft nach Bellin.