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Radtour neue Bundesländer

Wittenberg-Weilburg (Rückreise)

Foto, Joachim und ich auf einer Teilstrecke unserer Radtour

So wären wir gern noch länger gefahren

2005-05-14, Samstag
Wittenberg-Weilburg (Rückreise)

Nicht nur mein Wecker klingelte zu unserer gewohnten Aufstehzeit um 07.00 Uhr, sondern auch die von zwei Bettennachbarn. Wie bei unserer Ankunft angekündigt, waren am Vorabend weitere Gäste eingetroffen. Es waren aber zum Glück doch nicht alle Betten belegt worden - wir waren sechs Personen - so dass man sich noch halbwegs im Zimmer bewegen konnte, ohne über die Utensilien der Mitbewohner zu stolpern.

Joachim und ich hatten unsere Sachen am Vorabend bereits abreisefertig verpackt und brauchten uns deshalb nur noch auf das Frühstück zu konzentrieren. Wegen der Zugabfahrt um 08.46 Uhr und ca. 15 Minuten Weg zum Bahnhof mussten wir uns nicht gar zu sehr beeilen. Die gleiche Ruhe aber, die wir uns an den vergangenen Tagen leisten konnten wenn kein Zugfahrplan drängte, war bei mir nicht vorhanden und dementsprechend drängelte ich auch Joachim. Immerhin waren wir so aber auch frühzeitig am Bahnhof.

Die Zugabfahrt war auf die Minute pünktlich und das verstauen der Räder war problemlos, obwohl eine ganze Anzahl weiterer Radtouristen diesen Zug nutzten. Der erste Halt und Umsteigebahnhof war eine knappe Stunde später in Halle, wo wir eine Stunde Aufenthalt hatten. Diese Zeit nutzten wir zu einem Kaffee und für den Kauf einer Zeitung, um nach zwei Wochen Nachrichtenabstinenz langsam wieder in den gewohnten Alltag einzutauchen. Bis zu unserem nächsten Umsteigebahnhof Kassel hatten wir drei Stunden Bahnfahrt vor uns und als es kurz nach der Abfahrt begann in Strömen zu regnen, waren wir ganz zufrieden im trockenen Zugabteil statt auf dem Fahrradsattel zu sitzen.

Der Regen sollte nicht mehr aufhören und begleitete uns die weitere Fahrtstrecke über Gießen nach Weilburg. Auf den beiden Teilstrecken waren die Züge voll besetzt und die Fahrradabteile so belegt, dass auch Räder in den Wagonübergängen untergebracht wurden. Wir konnten all den Radlern, deren Tour an diesem Wochenende begann, nur wünschen, dass der stundenlang andauernde Regen bald ein Ende finden würde. Uns selbst konnten wir bei diesem Regenwetter nur dazu beglückwünschen, dass wir während unserer Tour von solchem Wetter verschont geblieben waren. Die halbe Stunde Regenfahrt auf dem Weg nach Köthen ausgenommen, hatten wir letztendlich doch viel Wetterglück gehabt. Die häufigen Schauer waren meist über uns weggezogen oder wir konnten uns während kurzer Regenschauer immer im Trockenen unterstellen.

Zur angegebenen Ankunftszeit trafen wir kurz vor 17.00 Uhr am Weilburger Bahnhof ein und wenn auch hier der Regen weiter zur Erde prasselte, sorgte der vorher informierte private Abholservice dafür, dass wir auch die letzten Meter des Nachhausewegs trockenen Fußes zurücklegen konnten.