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Mit Rad und Wanderschuh

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Radtour neue Bundesländer

Lübben (Unterspreewald)

Foto, Abendsonne im Wasser des Köthener Sees

Abend am Köthener See

2005-05-11, Mittwoch
Lübben (Tagesausflug)

Foto, Fließ im Unterspreewald bei Lübben

Spreewaldfließ bei Lübben

Ursprünglich hatten wir geplant, bei unserem Tagesaufenthalt in Köthen ohne Räder auszukommen. Da wir am Vorabend aber feststellen mussten, dass keine nutzbaren Busverbindungen ab Köthen bestanden, hatten wir uns entschieden mit den Rädern nach Lübben zu fahren, um von dort evtl. eine Kahnfahrt zu unternehmen. Für die einfache Fahrtstrecke schätzten wir ca. 25 km, so dass uns genügend Zeit in Lübben bleiben sollte.

Gerne hätten wir auf jegliches Gepäck verzichtet, da aber auch dieser Morgen nicht nur nach Sonnenschein aussah, mussten wenigstens die Regenbekleidungen in den Rücksäcken mit. Trotzdem war unsere Laune bestens, als wir die Räder ohne Gepäcktaschen bewegen konnten und wieder spürten, wie leicht das Rad fahren ohne das sonst mitgeführte Gepäck war.

So machte es richtig Spaß in die Pedalen zu treten und da die gewählte Strecke über asphaltierte und fast autofreie Nebenstraßen ging, hatten wir Lübben schon nach einer guten Stunde erreicht.

Foto, Brücke (Bank) über ein Fließ

Solch eine Brücke heißt hier Bank

Die Räder stellten wir in der Innenstadt ab und gingen von dort aus das kurze Wegstück zum Kahnhafen. Für die 7-stündigen Tagesfahrten waren wir natürlich zu spät, aber die 2-stündige Rundfahrt um Lübben wollten wir mitmachen. Wir verschoben diese Kahnfahrt aber dann ein wenig, da mittlerweile dunkle Schauerwolken aufgezogen waren und auch schon die ersten dicken Tropfen fielen. Also zogen wir die Mittagspause ein wenig vor und warteten in einem Lokal das Ende des Regengusses ab.

Danach schien tatsächlich wieder die Sonne und also gingen wir an Bord eines Spreewaldkahns. Gute zwei Stunden dauerte die schöne Fahrt auf den Fließen, die den Spreewald durchziehen und es in Lübben möglich machen, eine Stadtrundfahrt mit dem Kahn zu unternehmen. Noch mehr hätten wir uns zwar eine Fahrt in das Innere des Spreewalds gewünscht, aber dafür wäre mehr Zeit erforderlich gewesen. Auf jeden Fall war es zur Abwechslung auch wieder einmal eine schöne Erfahrung, ohne eigene Anstrengung durch die Landschaft zu gondeln.

Foto, Kahnfahrt in Lübben

Start zur Kahnfahrt in Lübben

Nach der Kahnfahrt spazierten wir wieder zum Marktplatz, wo wir gerade rechtzeitig vor einem Regenschauer das Postamt als Unterstellmöglichkeit erreichten und dort das Regenende abwarteten. Danach gehörte zu diesem faulen und bequemen Tag noch ein Cafébesuch, bevor wir wieder den Rückweg antraten.

Die Rückfahrt nach Köthen brachten wir gemütlicher hinter uns, als die Fahrt nach Lübben am Morgen. Teilweise nutzte unsere Strecke den Gurkenradweg und führte überwiegend entlang der Spree und in der Nähe von Teichen auf angenehmen Wegen nach Köthen.

Foto, auf dem radweg zwischen Lübben und Schlepzig

Hinter Lübben in Richtung Schlepzig

Hatten wir am Vorabend wegen der geschlossenen Gaststätte unser Abendessen auf Müsliriegel. Nüsse und Bananen beschränken müssen, freuten wir uns für diesen Abend umso mehr auf ein schönes Essen und Bier. Wir wurden auch nicht enttäuscht und konnten so den Kurzaufenthalt in Köthen und den Tagesausflug angenehm beschließen.