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Radwanderung Niederlande

Gorinchem-Gouda

Gouda

Gouda

2016-07-04, Montag
Gorinchem-Gouda

Unser heutiges Tagesziel war Gouda. Eine anstrengende Tour war bis dorthin nicht zu erwarten, wir rechneten mit einer Fahrstrecke von nur ca. 40 km. So hatten wir auch keine Eile mit der Abfahrt. Die Lebensmittel für das Frühstück waren vom Gastgeber im Kühlschrank deponiert worden, und was sonst benötigt wurde fand sich in der Küchenzeile. Frühstückseier und Kaffee mussten wir selbst zubereiten, dann stand einem ausgiebigen geruhsamen Frühstück nichts im Weg. Anschließendes Aufräumen, Spülen und Packen waren schnell erledigt und so waren wir doch schon kurz vor 09:30 Uhr abfahrbereit.

Bei blauem Himmel und nur von wenigen Wolken begleitet verließen wir Gorinchem entlang dem Merwede Kanaal nordwärts. Bei Arkel querten wir an einer Schleuse den Merwede Kanaal und radelten dann auf einer Nebenstraße westlich nach Hoogblokland, unterquerten die Autobahn    A27 und berührten Hoornaar. Idyllisch verlief der Radweg entlang der Kleine Vliet, dann neben der Giessen zur Autostraße N214. Die musste nur gequert werden, der Radweg verlief weiter ohne Autoverkehr nach Norden und brachte uns zum Rheinarm Waal. Hier nahm uns ein breiter Dammweg auf und führte uns mit stetiger Aussicht zum Wasser an dien Fähranleger von Schoonhoven.

Es war kurz nach 11:00 Uhr als wir mit der Fähre übersetzten und gleich darauf nach Schoonhoven hineinfuhren. Dort veranlasste uns ein kleiner Hafen zu einem kurzen Fotostopp und Rundgang. Die noch verbleibende Reststrecke nach Gouda führte über Bonrepas, Vliest nach Haastrecht. Auch dieses Teilstück war wieder eine idyllische ruhige Genussstrecke. Die wenigen letzten Kilometer nach Gouda ging es entlang der Hollandse Ijssel. Um 13:00 Uhr und nach 40 km trafen wir in der Stadt ein.

Der Zeitpunkt erschien uns noch ein wenig zu früh um schon bei unserem Gastgeber einzutreffen. Außerdem war Mittagszeit und wir waren einer Kaffeepause nicht abgeneigt. Wir sahen auf der Karte, dass am Nordrand von Gouda ein großes Seengebiet lag mit Radrouten entlang des Sees und einer möglichen Rundstrecke die über einige Dammwege zur Stadt zurückführte. Auf dieser Strecke hofften wir ein Café und weitere Ausflugsgastzronomie zu finden. Wir mussten dazu zwar ganz Gouda durchqueren, aber die Aussicht auf ein schönes Café am See war Motivation genug. Unsere Hoffnung erfüllte sich nicht. Zwar eine wunderschöne Strecke, die um die Seen und über die Dammwege und Inseln führte, aber keine Gelegenheit irgendwo unsere Rast einzulegen. Herrlich war die Fahrt trotzdem, ging diese doch immer entlang von schmalen Grachten und Wassergräben, daran angrenzend traumhaft angelegte Gärten und rundum von Wasser umgebenen Villen.

So standen wir dann nach einer 15 km Rundfahrt ohne Kaffeepause wieder in Goudas Innenstadt auf dem Marktplatz. Dort gab es nun genügend Cafés zur Auswahl um die verspätete Mittagspause nachzuholen. Anschließend radelten wir zu unserer Unterkunft, die sich nahe des Zentrums befand. Dort stellte sich leider heraus, dass unser Gastgeber unterwegs war, doch nach einer dreiviertel Stunde konnten wir dann endlich unser Zimmer beziehen. Die Räder erhielten eine Abstellmöglichkeit im Erdgeschoss, wir wuchteten unser Gepäck über schmale steile Treppen nach oben. Doch das Zimmer war o. k. und als wir geduscht und umgezogen waren machten wir uns kurz nach 15:00 Uhr auf zu einer Stadtbesichtigung.

Bis zum Abend liefen wir durch die Stadt, entlang der Grachten, zum Marktplatz mit Rathaus, der Janskerk, dem Käsemarkt, zur Windmühle an der Hollandse Ijssel, dem Alten Hafen und zum Turfmarkt. Kreuz und quer bei herrlichem Wetter erkundeten wir Gouda, eine wirklich sehenswerte Stadt. Nach dem Abendessen schlossen wir unseren Goudaaufenthalt auf dem Marktplatz ab. Dort waren Wagenladungen Sand abgeladen worden und man hatte Plätze für Beachvolleyball angelegt. Dort ließen wir den Tag gemütlich ausklingen, während sich sich die Volleyballspieler auf dem Sand austobten.