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Radwanderung Niederlande

Utrecht-Arnheim

Arnheim

Arnheim

2016-07-15, Freitag
Utrecht-Arnheim

Da der nächste Tag mit der Anfahrt von Arnheim zum Rückreisebahnhof Emmerich nicht wirklich als Radtourentag zu zählen war, stand heute die letzte echte Radstrecke unserer Radwanderung Niederlande an. Gegenüber den letzten Radtagen war die heutige Radetappe ein paar Kilometer länger, wir rechneten mit einer Streckenlänge von ca. 80 km. Da aber der bisherige Radwegeverlauf und die Beschilderung für stressfreies radeln gesorgt hatten, sollte diese Strecke auch keine Probleme bringen, jedenfalls dann nicht, wenn uns kein allzu starker Gegenwind oder extrem schlechtes Wetter bevorstanden.

Leider war das Wetter bei unserer Abfahrt kurz vor 09:00 Uhr nicht so gut aus wie erhofft. Es wehte ein ziemlich heftiger Wind und nieselte aus dem grauen Himmel. Da wir am Tag zuvor kein Hinweisschild für die Weiterfahrt erblickt hatten, fuhren wir erst einmal in die nur vermutete Richtung. Schnell trafen wir dann aber auf das gesuchte Schild eines Knotenpunkts an der Stadsbuitengracht und von da an war die Streckenführung kein Problem mehr. Auch der Himmel hellte sich auf und als wir Utrechts Stadtrand erreichten war auch der Wind merklich abgeflaut. Mit dem Kromme Rijn unterquerten wir die Autostraße A27 und rollten dann in Richtung des Ortes Bunnik, der auf der Nordseite umfahren wurde. An Ostrand von Odijk führte der Radweg weiter südlich und verlief dann durch die weite ebene Landschaft nach Leersum und Amerongen, die beide nur am südlichen Ortsrand berührt wurden. Bei Rhenen traf unser Radweg auf den Niederrhein, verlief dann aber wieder abseits von dessen Verlauf nach Wageningen und Renkum. Kurz vor 13:00 Uhr und nach 70 km Fahrtstrecke hatten wir in Renkum die heutige Etappe zum weit überwiegenden Teil geschafft und wir entschieden uns auf eine Mittagspause zu verzichten und ohne Aufenthalt weiter nach Arnheim zu fahren.

Die wenigen Kilometer nach Arnheim waren schnell geradelt. Dass wir dort dann aber richtig schwitzen mussten bis zur reservierten Unterkunft im dortigen Stayokay war nicht geplant. Bisher hatten wir unsere Unterkunft immer relativ schnell und problemlos gefunden. Und damit hatten wir auch in Arnheim gerechnet, denn das Stayokay lag an unserer Radroute. In Arnheims Innenstadt aber übersahen wir das entsprechende Hinweisschild - wir fanden es auf unserem späteren Fußweg in die Stadt - und als sei das nicht genug, das Stayokay in Arnheim lag ein gutes Stück außerhalb der Stadt und auf einer Anhöhe, die wir in Niederlande gar nicht erwartet hatten. Mit dem Navi in der Hand schoben wir die Räder aufwärts und da wir zur Sicherheit dem Straßenverlauf folgten war damit auch ein Umweg verbunden. Dazu wies die Wolkendecke immer öfters größere Lücken auf durch die sich die Sonne zeigte, was das Schwitzen nicht verminderte. Um 15:00 Uhr und nach 92 km Fahrstrecke, problemlos und entspannend bis auf das Teilstück in Arnheim, standen wir vor dem Stayokay, wo wir die Unterkunft reserviert hatten.

Für den anstehenden Stadtbesuch wollten wir auf die Räder verzichten und mit dem Bus ins Zentrum fahren. Den Weg zur Bushaltestelle hatten wir an der Rezeption erfragt, aber die Wegbeschreibung hatten wir wohl falsch verstanden. Jedenfalls entdeckten wir keine Haltestelle und so wanderten wir abwärts in die hoffentlich zutreffende Richtung. Es war wohl nicht der direkte Weg, aber der Spaziergang abwärts durch die sich die Anhöhe hinaufziehende Parkanlage war um vieles angenehmer als der ansteigende Weg bei unserer Ankunft. Damit wir den Rückweg am Abend aber nicht wieder zu Fuß angetreten mussten, suchten wir in der Stadt erst den Omnibusbahnhof auf und informierten uns über Abfahrtsort und -zeit. Danach stand dem Stadtrundgang und dem Abendessen nichts mehr im Weg, und als die Rückfahrt am späten Abend wie vorgesehen erfolgte, hatten wir auch diesen Tag zu einem guten Abschluss gebracht.