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Radwanderung an Neckar, Kocher, Rems

Aalen-Lorch (Rems)

An der Kocher bei Schwäbisch Gmünd

An der Kocher bei Schwäbisch Gmünd

2019-07-11, Donnerstag
Aalen-Lorch (Rems)

Heute nahmen wir Abschied vom Kocher um von Aalen nach Essingen zu radeln. Von dort wollten wir - mit einer Übernachtung in Lorch - entlang der Rems bis zu deren Mündung in den Neckar bei Remseck fahren. Die Fahrt sollte auf dem ca. 70 km langen Remstalradweg erfolgen. Wettermäßig sah es bei der Abfahrt nicht gut aus: wolkenverhangener, grauer Regenhimmel.

Die knapp 10 km von der Jugendherberge nach Essingen hatten wir uns anhand des Navis eingeprägt und hofften ohne Umwege nach Essingen zu gelangen. Erfreulicherweise fanden wir bereits in Aalen ein Hinweisschild, das uns zum Remstalradweg wies. Ohne Probleme erreichten wir anhand der Beschilderung den Startpunkt des Remstalradwegs in Essingen. Dass es eine wenig reizvolle Strecke durch Siedlungsgebiet war, mussten wir dafür hinnehmen. In Essingen trafen wir auf den noch unscheinbaren kleinen Bachlauf der Rems und folgten von dort an der Beschilderung des Remstalradwegs.

Dieser leitete uns abseits der Rems von der Höhe hinunter nach Möggingen. Dann führte die Route über Böbingen, Zimmern, Hirschmühle und Hussenhofen nach Schwäbisch Gmünd. Als landschaftlich besonders schönen Streckenabschnitt empfanden wir die Route bis Schwäbisch Gmünd nicht. Dazu mag allerdings auch das regnerische Wetter beigetragen haben. Mehrmals pausierten wir, um uns vor den immer wieder neu auftretenden Regenschauern unterzustellen. Wenigstens handelten wir uns dadurch keine Zeitprobleme ein, denn unsere Tagesstrecke sah bis Lorch nur 40 km vor und so konnten wir immer in Ruhe die nächste Regenpause abwarten.

 Trotz dieser vielen Regenpausen waren wir schon gegen 11:30 Uhr in Schwäbisch Gmünd. Da wir bis Lorch nur noch ca. 10 km hatten, angesichts des regnerischen Wetters und der Mittagszeit legten wir in Schwäbisch Gmünd eine lange Mittagspause ein. Nur hin und wieder ging ein leichter Nieselregen nieder, sodass wir die Zeit auch für einen Streifzug durch die Stadt nutzen konnten.

Schließlich aber begaben wir uns auf das letzte kurze Stück des Radwegs nach Lorch, wo wir die Übernachtung gebucht hatten. Reserviert hatten wir in einem Hotel und gingen deshalb davon aus, dass unser Zimmer auch bei der Ankunftszeit am Nachmittag bezugsfertig wäre. Wir wurden enttäuscht.

Das Hotel war geschlossen und ein Schild an der Eingangstür besagte, dass die Rezeption erst ab 18:00 Uhr öffnete. Bei einem Hotel hatten wir das noch nicht erlebt und waren entsprechend sauer. Um die Zeit halbwegs sinnvoll zu verbringen schlug ich einen Abstecher zu dem kurz vor Lorch liegenden Benediktinerkloster vor. Wir fuhren zum Ortseingang und folgten dem Schild zum Kloster. Steil aufwärts ging es, als wir die Räder mit dem Gepäck auf dem Fußweg nach oben schoben. Wir machten einen kurzen Rundgang über das Klostergelände und beschlossen dann die Restzeit im Café des Klosters abzuwarten. Als wir die Räder dicht am Zugang abstellen wollten wurden wir ziemlich barsch darauf hingewiesen, dass dies nicht gestattet ist und die Räder nur am Radständer bleiben dürften. Da diese Ständer gut 50 m vom Kloster- und Caféeingang entfernt und für uns dort außer Sicht waren, verzichteten wir auf den Cafébesuch und rollten wieder zurück nach Lorch.

Die Zeit bis zur Öffnung der Hotelrezeption verbrachten wir in einem Café im Ort, dann konnten wir am Abend endlich unser Zimmer beziehen.