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Mit Rad und Wanderschuh

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Radwanderung an Neckar, Kocher, Rems

(Weilburg) Weinheim-Neckarsteinach

Neckargemünd

Neckargemünd

2019-07-06, Samstag
(Weilburg) Weinheim-Neckarsteinach

Für die Bahnfahrt hatten wir die Zugverbindung mit Abfahrt 08:16 Uhr in Weilburg, umsteigen in Wetzlar und Frankfurt und Ankunft am Startort Weinheim um 11:21 Uhr vorgesehen. Das Hessenticket war auf dem Smartphone abgespeichert und wir waren rechtzeitig am Bahnhof. Es war keine allzu große Überraschung, als die Anzeige auf dem Bahnsteig eine Verspätung unseres Zuges ankündigte. Da die Umsteigezeit in Wetzlar nur fünf Minuten betrug, war die geplante Ankunft in Weinheim schon nicht mehr machbar. Zum Glück aber hatten wir nur eine kurze Radstrecke ab Weinheim vorgesehen, sodass wir nicht nervös werden mussten. Leider aber wurde die angekündigte Verspätung immer weiter ausgedehnt und schließlich war klar, dass diese Zugverbindung ausfiel. Das galt allerdings auch für die nächsten Zugverbindungen um 09:01 Uhr, 09:42 Uhr und 09:57 Uhr. Um 10:16 Uhr kam endlich wieder ein fahrplanmäßiger Zug, der uns nach Gießen brachte. Dort erreichten wir auch den Zug nach Frankfurt und nach einem weiteren Umstieg dort kamen wir um 13:16 Uhr an unserem Zielbahnhof Weinheim/Bergstraße an.

 Wie so häufig fand sich am Bahnhof keinerlei Hinweisschild in welche Richtung der Radweg zu finden sei. Von der Onlinekarte zum Radweg Bergstraße wusste ich, dass dieser nahe des Schlossparks Weinheim verlief und so schoben wir unsere Räder entlang der Straße in Richtung Innenstadt und Schloss. Dort fand sich tatsächlich ein Radwegeschild von dem wir annahmen, dass es den Verlauf des Bergsträßer Radwegs kennzeichnete. Als uns die Beschilderung entlang der Autostraße nach Lützelsachsen brachte, waren wir uns sicher, auf der beabsichtigten Route zu fahren und radelten weiter durch die Wohnbebauung nach Hohensachsen, Großsachsen und Leutershausen. Die Ortsteile waren eigentlich zu einem Ort verschmolzen und nur zwischen Leutershausen und Schriesheim lag eine kurze Wegstrecke, die durch landwirtschaftlich genutztes Gebiet verlief. In Schriesheim verlief die Fahrtrichtung nach Osten in die Ebene nach Ladenburg und zum Neckar. Die Streckenführung hatten wir bis hierhin manchmal als ein wenig verzwickt empfunden, aber die Beschilderung war so gut, dass wir der Strecke problemlos folgen konnten.

Eine schöne Radstrecke erwartete uns von Ladenburg entlang des Neckar, die uns nach Heidelberg brachte. Es war ein sonniger und heißer Samstag und so war es kein Wunder, dass die Neckarwiesen überfüllt waren und die am Rand verlaufende Straße, der Rad- und Fußweg kaum ein Vorwärtskommen erlaubte. Auf der Theodor-Heuss-Brücke querten wir den Neckar und radelten auf der Uferstraße zur "Alten Brücke". Dort war kaum ein Durchkommen und der sich von der Brücke in die Innenstadt fortsetzende Trubel hielt uns von einem Abstecher in Heidelbergs Altstadt ab. So schoben wir unsere Räder über die "Alte Brücke" wieder zum anderen Ufer und nach einem Rückblick zum Heidelberger Schloss rollten wir auf dem Radweg neben der Autostraße unserem Tagesziel Neckarsteinach entgegen.

Die Fahrtstrecke dorthin betrug nur ca. 15 km, aber aufgrund des unmittelbar an der Straße verlaufenden Radwegs war der Verkehr ziemlich nervig. Wenigstens die letzten 5 km vor Neckarsteinach erwiesen sich aber als angenehm und schön zu fahrende Strecke.

Um 17:30 Uhr trafen wir an unserer Unterkunft ein. Die 41 km hatten wir ohne Hetze und entspannt zurückgelegt. In Ruhe ließen wir auch den ersten Tag unserer Radtour mit einem Rundgang durch Neckarsteinach zu Ende gehen und hofften auf eine entspannte Radtour mit etwas weniger Sommerhitze am nächsten Tag.