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Moselsteigwanderung
Neef-Ediger-Eller, Burg Eltz

Allgemeine Infos

Auf dem Moselsteig zwischen Beilstein und Bruttig

Auf dem Moselsteig zwischen Beilstein und Bruttig

Als weitere Unternehmung zu der Radtour, die wir im Juli an Oder und Neiße von Zittau nach Zinnowitz auf Usedom unternommen hatten, waren auch einige Wandertage geplant, wobei wir aber das Wandergebiet noch nicht festgelegt hatten. Nach meinen Wandertagen am Rheinsteig im vergangenen Jahr schwebte mir die Mosel als mögliches Ziel vor. Neben der Mosellandschaft waren dafür ausschlaggebende Gründe der kurze Anreiseweg ab Weilburg und der neue Moselsteig. Und beabsichtigt war auch nicht die Begehung des gesamten Moselsteigs von Perl bis Koblenz (365 km), sondern gewissermaßen ein Appetitanreger für evtl. weitere Wanderungen an der Mosel. Konkret hatte ich drei bis vier Etappen des Moselsteigs flussaufwärts und-abwärts von Cochem im Blick.

Eigene Termine und solche meines Tourenkameraden Joachim ermöglichten uns eine Terminfestlegung erst für Mitte Oktober. Diese Entscheidung trafen wir erst Anfang September, was sich für die Unterkunftsreservierung als reichlich spät erwies, besonders deshalb, weil wir Cochem als Übernachtungsort favorisierten. Die von uns bevorzugte Unterkunft Jugendherberge war ebenso ausgebucht wie zahlreiche andere Pensionen und Privatzimmer. Bei der Pension Lange in Cochem hatte ich dann mit meiner Reservierungsanfrage aber doch Erfolg. In der zentral und doch ruhig gelegenen Pension mit sehr nettem Gastgeberehepaar, schönem Zimmer mit Dusche und WC zahlten wir für das Doppelzimmer 60,-- Euro für die Übernachtung und hatten nur wenige Minuten zum Omnibusbahnhof, dem Bahnhof und in die Cochemer Innenstadt.

Fünf Tage standen uns für die angeführten Unternehmungen zur Verfügung:

In den meisten Wanderführern wird der Moselsteig in 24 Einzeletappen eingeteilt, wie sie auch auf der offiziellen Homepage des Moselsteigs vorgestellt werden. Geplant hatte ich unsere Tagesetappen entsprechend den dort enthaltenen Vorschlägen, von denen wir dann aber geringfügig abwichen. Die Tracks der einzelnen Etappen hatte ich im Internet heruntergeladen und für die Anzeige mit einer entsprechenden App auf dem Smartphone gespeichert. Zusätzlich führten wir eine Wanderkarte zum Moselsteig mit uns. Tatsächlich aber war keinerlei Kartenmaterial beim Begehen des Moselsteigs erforderlich. Dieser ist mit den Zuwegen durch Wanderzeichen und entsprechenden Logos wie auch durch Beschilderung so hervorragend gekennzeichnet, dass ein Verlaufen kaum möglich ist. Das Logo des Moselsteigs symbolisiert mit Ockerfarben die Trockenmauern der Weinbauterrassen, bei den Zuwegen ersetzen Brauntöne die Ockerfaben. Trotz der guten Wegkennzeichnung ist eine Karte nützlich, um evtl. unterwegs erforderliche Planänderungen besser abschätzen zu können.

Wirklich wichtig sind auf dem Moselsteig feste Wanderschuhe. Es gibt öfters Abschnitte mit einem nur schmalen im Hang verlaufenden Pfad, die sonst bei Feuchtigkeit kaum zu begehen sind. Die Streckenlänge muss natürlich jeder mit sich selbst ausmachen; ich fand auch die 22 km-Strecke problemlos. An- bzw. Abstieg stehen natürlich bei jeder Route an. Diese können manchmal wirklich steil ausfallen, gingen auf unseren Etappen aber nie über einen Einzelanstieg von mehr als 250 Höhenmetern hinaus.

Zumindest für den von uns begangenen Bereich im Verkehrsraum um Cochem besteht ein gutes Angebot des Öffentlichen Personen Nahverkehrs (ÖPNV), sodass bei entsprechender Planung sehr gut auf die Nutzung eines Autos verzichtet werden kann. Die Nutzung des ÖPNV bietet sich auch an, weil für den Preis von 1,-- Euro pro Tag und Person von den Beherbergungsbetrieben eine Gästekarte ausgestellt wird, mit der Busse und Bahnen im entsprechenden Verkehrsraum kostenlos benutzt werden können.

Was die Wegführung. Landschaft, Ausblicke usw. betrifft, kann der Moselsteig problemlos mit dem Rheinsteig mithalten, (zumindest was die mir bekannten Abschnitte betrifft). Besonders der Wegverlauf von Neef bis Cochem bietet nach meiner Ansicht sogar mehr tolle Blicke über die Orte, Weinberge und zum Flussverlauf als es auf dem Rheinsteig der Fall ist. Wirklich wichtig sindfür die Wanderung ist festes Schuhauf der Strecke zwischen  in keiner Weise nach.  einen besseren Überblick zum jeweiligen Standort zu erhalten oder i  durch entsprechende Wanderzeichen mit eichreibt, .