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Moselsteigwanderung
Neef-Ediger-Eller, Burg Eltz

Bruttig-Klotten

Auf dem Moselsteig zwischen Valwig und Cochem-Cond

Auf dem Moselsteig zwischen Valwig und Cochem-Cond

2014-10-15, Mittwoch
Moselsteigetappe Bruttig-Klotten

Da wir die gestrige Tageswanderung über Beilstein hinaus bis Bruttig verlängert hatten, war Bruttig heute unser Ausgangsort. Entsprechend war das heutige Tagesziel auch nicht Cochem, wie ursprünglich geplant, sondern es sollte über Cochem hinaus gehen bis Klotten. Für die Fahrt nach Bruttig nahmen wir den um 10:03 Uhr verkehrenden Bus und waren eine Viertelstunde später in Bruttig unterwegs.

Die Wegkennzeichnung führte uns zur Moselbrücke, wo die Autostraße gequert wurde. Von dort schlängelte sich der Pfad zwischen Rebstöcken hindurch und führte dann entlang eines kleinen Bachlaufs steil aufwärts. Dabei tauchte er schon bald in dichte Bewaldung ein. Ca. 200 Höhenmeter stiegen wir auf dem abwechslungsreichen Weg aufwärts. Auf der Höhe brachte uns der Waldweg mit einigen Richtungsänderungen zum Aussichtspunkt "Eiserner Mast". Auf einem bequemen Waldweg und ohne merkliche Höhendifferenzen erreichten wir dann die Landstraße zum Dorf Valwiger Berg. Kurz vor dem Ort lädt wieder ein Aussichtspunkt zum kurzen Stopp ein, dann geht es entlang der Sraße zur "Wallfahrtskapelle St. Maria und Maria Magdalena". Am Ortsende verläuft der Moselsteig ein kurzes Stück entlang der Autostraße, dann biegt er in den Wald ab. Der abwährtsführene Waldweg verbleibt noch kurz nahe der parallel verlaufenden Straße, die aber dann ihren Verlauf ändert.

Der Moselsteig behält die Richtung bei verläuft sanft abfallend auf bewaldetem Weg, dann aber tritt der Wald zurück und wir bewegen uns wieder im offenen Weinbergsgelände. Bei relativ geringen Höhenunterschieden wandern wir entlang der Hangkante mit prächtigen Aussichtspunkten bis zu einer Schutzhütte. Von dort führt der Pfad steiler abwärts und der Cochemer Ortsteil Sehl mit dem Kloster Ebernach kommen ins Blickfeld. Die Markierungen führen uns weiter abwärts, trotzdem wird der Weg urwüchsiger und interessanter. Es sind nun zwar nicht mehr die Tiefblicke ins Moseltal, sondern die Wegführung über die teils aufgelassenen Terassen wie auch zwischen den Rebstöcken der bewirtschafteten Lagen. Der Weg windet sich um die Felsen der Brauseley, dann umlaufen wir in der Talsohle die Hangnase und wie eine Postkartenansicht taucht die Reichsburg Cochem vor uns auf. Über den ansteigenden Wirtschaftsweg durch die Weinlagen kommen wir in den Cochemer Stadtteil Cond, dann geht es über die Moselbrücke nach Cochem.

Es war nicht ganz 13:00 Uhr und die Länge des noch vor unsliegenden Abschnitt nach Klotten betrug etwa 6 km. Also Zeit genug für uns, um kurze Mittagsrast in einem Café zu halten. Wir brachen aber schon nach einer guten halben Stunde wieder auf, da wir aufgrund aufziehender Bewölkung eine Verschlechterung des bisher ganz passablen Wetters befürchteten, was sich zum Glück allerdings nicht bewahrheitete.

Von Cochem aus stand gleich zu Beginn des Weitermarschs der Anstieg hinauf zum Kreuz auf dem Pinnenberg an. Im Zickzack führte der Weg teils über Stufen aufwärts, über uns immer wieder die Gondeln des Sessellifts, die das gleiche Ziel hatten wie wir. Wir genossen vom Pinnerkreuz den Blick über Cochem, auch in dem Wissen, dass größere Steigungen bis Klotten nicht mehr vor uns lagen. Tatsächlich ar es auch kein Aufstieg mehr der uns auf der folgenden Strecke erwartete, sondern ein bequemer breiter Waldweg, der aber doch noch ein wenig aufwärts führte. Er brachte uns zum Eingang des Wild- und Freizeitparks Klotten und auch der folgende im Wald und an der Hangkante verlaufende Wegabschnitt verlief leicht ansteigend.

Ausblicke ins Moseltal boten sich nur selten. Erst kurz vor Klotten gab es im Bereich der "Rabenlei" noch einen schönen Rückblick zur Cochemer Reichsburg. Mit der Seitskapelle gerieten dann aber auch Klotten und die Mosel wieder ins Blickfeld. Wir erreichten dann die Weinlagen um Klotten, doch der Moselsteig nutzte nicht den direkten Weg hinunter in den Ort, sondern führte oberhalb der Weinberge in einem Bogen zum Friedenskreuz. Von dort ging es in einem bewaldeten Taleinschnitt hinunter zu einer Straßenbrücke, und dann mit einer Schleife durch Weinlagen unterhalb der Burg "Coraidelstein" in die Ortsmitte und zum Bahnhof, den wir kurz vor 16:00 Uhr erreichten.