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Radwanderung an Main, Wern, Gaubahnradweg, Tauber

Ochsenfurt-Creglingen

Gaubahnradweg

Gaubahnradweg

2018-07-10, Dienstag
Ochsenfurt-Creglingen

Die heutige Strecke nach Creglingen war die kürzeste von allen kurzen Strecken dieser Radwanderung. Und wegen der Streckenführung auf der Trasse der ehemaligen Gaubahn waren wir ziemlich sicher, dass uns auch am heutigen Tag keine schwierigen Steigungen erwarten würden. Die Demontage der Bahnverbindung vom Main in das Taubertal begann 1993 und 2011 war die ehemalige Trasse in ihrer ganzen Länge für den Radverkehr asphaltiert. Die Strecke beginnt auf einer Höhe von 190 m ü. NN und erreicht ihren höchsten Punkt bei Gelchsheim mit 330 m ü. NN. Die Streckenlänge des Radwegs beträgt ca. 37 km, von denen ca. 26 km auf der ehemaligen Bahntrasse geführt werden.

Zum Start über diese ehemalige Bahnstrecke rollten wir kurz vor 09:30 Uhr in Ochsenfurt los. Unsere Befürchtung den Beginn des Gaubahnradwegs nicht gleich zu finden erwies sich als unnötig, auch dieser Radweg war hinsichtlich Ausschilderung und Zustand hervorragend. Nicht ganz so optimal zeigte sich das Wetter an diesem Morgen. Es war gegenüber den vergangenen Tagen stark bewölkt und die Temperatur war um einiges gefallen, dazu wehte ein ziemlich kräftiger Wind. Zu Beginn allerdings spielte der Wind noch keine große Rolle, da die Strecke unter Bäumen im Tal des Thierbachs verlief. Bei Acholzhausen begann der durch die freie Landschaft verlaufende Teil der Strecke und dort wehte der Wind teilweise recht heftig.

Dafür aber spielte die für die für eine ehemalige Bahnstrecke übliche minimale Steigung praktisch keine Rolle, es radelte sich wie auf ebener Strecke und durch den Verlauf des Radwegs vom waldigen ersten Streckenabschnitt mit anschließender Streckenführung über die freien Höhen war die Radtour auch abwechslungsreich. Wir ließen uns viel Zeit für die Fahrt und als wir gegen 11:00 Uhr in Baldersheim an eine Abzweigung mit dem Hinweis auf einen Abstecher in das Örtchen Aub kamen, ließen wir uns verleiten und statteten Aub einen kurzen Besuch ab. Bei Sonnenschein hätten wir uns vielleicht auch zu einer Rast beim Bäcker oder in einem Gasthaus verführen lassen, aber eine soweit vorverlegte Mittagszeit hielten wir doch für etwas verfrüht und deshalb beließen wir es bei diesem Kurzbesuch und radelten in unserer Fahrspur wieder zurück auf den Gaubahnradweg.

Unspektakulär aber angenehm rollten wir die letzten Kilometer nach Bieberehren und damit in Richtung Taubertal. Schade nur, dass je mehr wir uns dem Taubertal näherten die Bewölkung immer mehr zunahm. Aber es waren nur noch ca. 7 km bis nach Creglingen, wo wir in der JH die Übernachtung reserviert hatten. Keineswegs üblich ist es, dass in einer kleinen Ortschaft wie Creglingen die JH vom Morgen an durchgehend bis zum Abend geöffnet ist. Das aber war in Creglingen der der Fall und für uns natürlich ein großer Vorteil, konnten wir doch trotz unserer frühen Ankunft um 12:30 Uhr schon ein Zimmer beziehen und hatten so noch den ganzen Nachmittag vor uns.

Spektakuläre Besichtigungsvorschläge gab es nicht für Creglingen und so beschlossen wir nach einem kurzen Bummel durch den Ort noch einen kleinen Abstecher mit den Rädern in das Taubertal Richtung Tauberzell zu unternehmen. Auf der kurzen Wegstrecke dorthin gab es gefühlt mehr Steigungen als in den Tagen seit der Abfahrt in Lohr, vielleicht hatten wir aber auch nur vergessen wie es ist wenn ein kurzes Wegstück aufwärts führt. Immerhin hatten wir das Gefühl einen nicht gar zu faulen Tag verbracht zu haben und konnten deshalb mit ruhigem Gewissen einen gemütlichen Abend verbringen.