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Radwanderung
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Dahme-Burg (Fehmarn)

Von Dahme zum Fehmarnsund

Von Dahme zum Fehmarnsund

2008-05-14, Mittwoch
Dahme-Burg (Fehmarn)

Kräftiger und kühler Wind wehte an diesem Morgen, aber der Himmel strahlte überwiegend blau und nur einige Schönwetterwolken wurden vom Wind landeinwärts getrieben. Die Aussichten auf einen schönen Tag waren also gegeben und nach dem Frühstück stand dem Start zu unserem heutigen Ziel nichts mehr im Wege.

Fahrtziel dieses Tages war die Jugendherberge in Burg auf Fehmarn und die Strecke dorthin sollte um einiges kürzer sein, als die der letzten beiden Tage. Es waren 40 km, die wir von Dahme nach Burg zurücklegten. Wir hatten es zwar nicht gar zu eilig mit dem Start, doch es war auch nicht viel später wie sonst, als wir uns kurz nach 09.00 Uhr auf den Weg machten. Ein kurzer Halt ergab sich nur noch für den Einkauf von Tagesproviant in Dahme, dann fuhren wir hinter dem Deich nordwärts. Wir hielten uns auf der, in einschlägigen Karten als Ostseeküsten-Radweg, bezeichneten Strecke; eine entsprechende Kennzeichnung und durchgängig genutztes Logo wie bei anderen Radwegen war allerdings nirgends zu entdecken und dies blieb auch so bis Kiel.

Die Fehmarnsundbrücke

Die Fehmarnsundbrücke

Immerhin waren die Radwegweiser meist nicht nur mit dem Nahziel der nächsten Siedlung versehen, es waren auch die "Fernziele" angegeben, so dass dauerndes Kartenstudium nicht nötig wurde. Die Radroute verlief fast ständig auf gut zu fahrenden Nebenstraßen, auf denen uns nur selten ein Auto begegnete. Es war ein ruhiges und entspanntes Rad fahren, leider nur immer ein gutes Stück abseits der Küste. Bei Großenbrode wäre zwar mit der südlichen Strecke ein Stück Ostseeküste möglich gewesen, aber die Radwegweiser nach Fehmarn lotsten uns auf dem kürzesten Weg zur Brücke über den Fehmarnsund.

Mittlerweile hatten wir die Möglichkeit in Betracht gezogen die Jugendherberge in Burg bis 13.00 Uhr zu erreichen und dann, unbelastet von Rad und Gepäck, den gesamten Nachmittag am Strand oder in Burg verbringen zu können. Ganz schafften wir es nicht, fünf Minuten nach der offiziellen Schließzeit um 13.00 Uhr kamen wir bei der Jugendherberge an - und hatten Glück. Gerade schloss der Zivildienstleistende die Rezeption als wir einfuhren, war aber dann trotzdem dazu bereit, unsere Anmeldung entgegenzunehmen und wir durften unser Zimmer beziehen (ein solcher Service ist leider in Jugendherbergen keine Selbstverständlichkeit). Es war ein Sechsbettzimmer, bei dem wir jedoch das Glück hatten es nicht mit anderen Mitbewohnern teilen zu müssen.

Am Strand von Burg auf Fehmarn

Am Strand von Burg auf Fehmarn

Eine Stunde später hatten wir uns eingerichtet, waren geduscht, umgezogen und saßen wieder auf den Rädern, um zum Strand zu fahren. Für den dahin nötigen halbstündigen Fußmarsch entlang der Autostraße hatten wir keine Lust, diese Zeit wollten wir lieber entlang des Strandes ablaufen, was wir auch ausgiebig taten - und einen Eiscafébesuch genehmigten wir uns obendrein.

Um 17.30 waren wir wieder in der Jugendherberge, da wir uns zum Abendessen angemeldet hatten. Für 4,-- Euro gab es dort Seelachs, Gemüse und Kartoffeln. Zwar fehlte wie in Dahme die Suppe und es gab auch kein Salatbuffet, trotzdem war das Essen hervorragend und reihte sich in die bei anderen Fahrten gemachten überwiegend guten Erfahrungen mit dem Abendessen in Jugendherbergen ein. Nach dem Essen, es war noch immer sonnig wie während des ganzen Tages, jetzt aber sogar um einiges wärmer da der Wind nachgelassen hatte, spazierten wir die wenigen Minuten nach Burgs Innenstadtzentrum. Hier fanden wir die Kneipen, Geschäfte, Gaststätten und Restaurants, die wir am Vorabend in Dahme vergeblich gesucht hatten. Wir streiften durch die Innenstadt, genehmigten uns zum Tagesausklang noch ein paar Biere und machten uns dann auf zur Nachtruhe in unser Quartier.