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Radwanderung
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Lübeck-Plön

Unterwegs von Lübeck nach Plön

Unterwegs von Lübeck nach Plön

2008-05-12, Montag
Lübeck-Plön

Das Ziel unseres heutigen ersten Radwandertages war die Holsteinische Schweiz mit der Stadt Plön. Geplant war das erste Teilstück nordwärts über Travemünde nach Timmendorfer Strand zu fahren, um dann nordwestlich die Richtung zum Plöner See einzuschlagen. Nachdem wir Travemünde aber schon gestern besucht hatten und die Strecke dorthin nicht zur Wiederholung reizte, hatten wir beschlossen, auf Travemünde zu verzichten und einen anderen Wegverlauf zu nutzen. Um aber möglichst schnell, ohne Umwege, langes Suchen und Nachfragen, aus Lübeck hinauszukommen, wollten wir die gestrige Strecke wenigstens bis zur Ausstiegsstelle des Shuttle-Busses am Herrenbergtunnel benutzen.

Wolkenloser, blauer Himmel erleichterte mir das Aufstehen um 7.00 Uhr ebenso wie die Erwartung eines guten Frühstücks. So früh wir auch waren, im Speisesaal herrschte schon ziemlicher Trubel, aber dem ausgiebigen Morgenkaffee tat das keinen Abbruch.

Es war 09.30 Uhr als wir losfuhren und so wie die Sonne schon zu dieser Zeit schien, war ein heißer Tag zu erwarten. Auf der uns bekannten Strecke hatten wir Lübeck schnell hinter uns gelassen, der Shuttle-Bus brachte uns wieder durch die Tunnelunterquerung der Trave, dann suchten wir einen Abzweig, der uns vom Radweg neben der viel befahrenen Straße nach Travemünde auf - hoffentlich - ruhigere Nebenstraßen bringen sollte.

Ein solcher Abzweig brachte uns über fast Auto freie schöne Nebenstraßen nach Pöppendorf und von dort weiter nordwärts. Ein herrliches Wegstück führte uns dann am Hemmelsdorfer See durch das dortige Naturschutzgebiet. Auf weiter angenehm zu fahrenden Straßen mit fast Null Autoverkehr ging es über Pansdorf, Schulendorf, Havekost nach Ahrensbök. Unsere Routensuche über kleine Land- und Nebenstraßen behielten wir auch für die weitere Strecke bis nach Bosau am Plöner See bei. Bei dieser Fahrtstrecke über die kleinen Gemeinden Holstedorf, Siblin, Sarau, Hassendorf, Wöbs und Bicheln mussten wir uns zwar immer wieder neu nach Karte und Hinweisschildern orientieren, aber es lohnte sich die stillen Sträßchen und Wege abseits des Verkehrs durch Felder, Wald und Wiesen zu benutzen.

Am Plöner See

Am Plöner See

Eine Mittagsrast hatten wir in Sarau eingelegt. Diese hielt uns aber nicht von einer ausgiebigen Kaffeepause in Bosau ab, wo wir von einem Terrassencafé den Blick über den Plöner See bis hinüber zum Schloss Plön genossen. Da es von Bosau nur noch ca. 10 km bis Plön sind, ließen wir uns Zeit mit der Weiterfahrt, mussten wir doch davon ausgehen, dass die Plöner Jugendherberge erst um 17.00 öffnete. Zum größten Teil abseits der Straßen, durch Wiesen, entlang des Seeufers und unter schattigen Bäumen radelten wir von Bosau in Richtung Plön und von dort das letzte Stück weiter  am Seeweg zum Ortteil Koppelsberg, wo sich die Jugendherberge befindet. Pünktlich um 17.00 Uhr und nach 73 km Fahrtstrecke ab Lübeck trafen wir an der Jugendherberge ein.

Der heiße Tag und die, wenn auch sehr mäßigen, Steigungen hatten uns während des Tages doch manchmal ziemlich zum Schwitzen gebracht, so dass eine heiß-kalte Dusche jetzt das richtige Erfrischungsmittel war. So aufgemuntert spazierten wir eine Stunde später den Seeweg zurück nach Plön (30 Minuten) um ein wenig von der Stadt zu sehen und ein Lokal zum Abendessen ausfindig zu machen. Tagsüber hatte es in der Innenstadt sicherlich anders ausgesehen, jetzt aber war es dort trotz des warmen Sommerabends wie ausgestorben. Aber Trubel wurde von uns auch nicht gesucht - ein schöner Platz auf der Terrasse einer Gaststätte reichte uns zum Ende des Tages, den wir mit dem Spazierweg zur Jugendherberge entlang des Seeufers beendeten.