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Radwanderung
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Sylt

Dünenweg List-Jugendherberge

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2008-05-23, Freitag
Sylt

Der heutige Tag auf Sylt, der letzte vor unserer für morgen anstehenden Abreise, begann am Morgen mit blauem Himmel und Sonne. Es versprach also ein Schönwettertag ähnlich dem gestrigen zu werden, weshalb wir uns für die faule Variante  des möglichen Tagesablaufs entschieden. Zwar hatten wir an eine evtl. Radtour über die Insel gedacht, vielleicht auch unter teilweiser Benutzung eines Busses, aber das schöne Wetter machte uns mehr Lust auf einen faulen Inseltag: Mit dem Bus nach Westerland, um uns über die Bahnverbindungen am Abreisetag zu informieren und um vor allem das Wochenendticket für die Bahnfahrt nach Hause zu kaufen, dann Rückfahrt mit dem Bus nach List und am Nachmittag faules Strandleben.

So spazierten wir nach dem Frühstück zur Bushaltestelle nach List und nahmen von dort den nach Westerland fahrenden Inselbus. Für 3,80 Euro Euro je Person brachte dieser uns in einer guten halben Stunde nach Westerland, wo wir am Bahnhof ausstiegen. Die Angaben zu den Zugverbindungen waren problemlos zu erhalten, der Fahrkartenkauf am Automaten lief nicht ganz so reibungslos, da die Karten für die Fahrräder nicht zu erhalten waren. Schließlich aber hatten wir alles zusammen und schlenderten durch das Stadtzentrum und die Fußgängerzone der Stadt zur Strandpromenade.

 Von einem Kurzaufenthalt vor einigen Jahren in Westerland im Hochsommer wusste ich noch, welcher Trubel dort möglich ist, aber auch jetzt im Mai war der Betrieb beachtlich; kein Wunder aber bei solch einem Prachtwetter. Auch alle Plätze in den Cafés, Bistros usw. waren schon jetzt am Morgen besetzt, vielleicht war es hier Zeit für das zweite Frühstück, vor allem aber wohl, um zu sehen, wer gesehen werden wollte. Am Strand ging es noch recht ruhig zu, bis zur Mittagszeit war wohl sonnenbaden mit Kurkonzert auf der Promenade angesagt. Eine kurze Zeit beobachteten auch wir das Treiben auf der Promenade, dann schlenderten wir zurück zum Bahnhof, wegen der Mittagszeit mit Pause in einem Stehkaffee, dann fuhren wir mit dem Bus zurück nach List und gingen den Rückweg vom Hafen zu Fuß zur Jugendherberge.

Sylt, Hafen von List

Sylt, Hafen von List

Der Nachmittag galt dem Strand und der Nordsee. Zu Fuß gingen wir wieder an den Strandzugang des Weststrands und mussten dabei feststellen, dass der Wind hier wieder sehr viel kräftiger wehte, als ein kurzes Wegstück landeinwärts, wo der Wind kaum spürbar war. Die Sonne aber schien immer noch kräftig und heiß vom wolkenlosen Himmel und dieses Wetter wollte ich auf jeden Fall nochmals zu einem Bad in der See nutzen, zumal der Wind am Vortag noch kräftiger und kühler geweht hatte. Dieses Mal blieben wir aber nicht nahe dem Strandzugang, sondern wanderten eine ordentliche Strecke den Strand entlang bis zu einem fast menschenleeren Strandabschnitt. bei wieder recht erfrischender Wassertemperatur ließ mich von den Wellen schaukeln und anschließend im warmen Sand von der Sonne wieder trocknen und wärmen. Joachim absolvierte indessen noch eine Strandbegehung und später dösten wir noch eine Weile vor uns hin und ich bedauerte nur, dass dies der letzte Tag unserer Radtour war. Bei diesem Wetter wäre ich gerne noch einige Tage auf Sylt geblieben.

Rechtzeitig zum Abendessen um 18.00 Uhr waren wir in der Jugendherberge und wieder war das dort gebotene Essen hervorragend. An diesem Abend gab es Tomatensuppe, gebackenes Seelachsfilet und zwei Sorten Kartoffelsalat, dazu das Salatbüffet und einen Schokokuss zum Nachtisch. Wieder waren wir rundum satt und zufrieden.

Den Tagesabschluss begingen wir wieder in der schon am gestrigen Abend besuchten Kneipe am Lister Hafen; dieses Mal aber wanderten wir zu Fuß dorthin und spät am Abend von dort auch wieder zurück.