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Wanderwoche Vierwaldstätter See

Beckenried

2004-09-16, Donnerstag
Beckenried

Foto, bei Beckenried

Bei Beckenried

Als ich aufwachte und aus dem Fenster sah, war ich nur deshalb nicht enttäuscht, weil wir ohnehin für heute mit Regen und entsprechend bedecktem Himmel gerechnet hatten. Doch sowenig wie an den vorangegangenen Schlechtwettertagen wollten wir uns deshalb auch diesen Tag nicht vermiesen lassen. So waren wir nach unserem Frühstück vor 09:00 Uhr mit dem Wagen auf der Autobahn unterwegs nach Beckenried. Einen Parkplatz fanden wir dort schnell an der zur Klewenalp führenden Seilbahn.

Foto, oberhalb von Beckenried

Oberhalb von Beckenried

In meinen zu Hause geplanten Wandertouren hatte ich die Auffahrt zur Klewenalp vorgesehen und von dort eine Bergwanderung auf den Schwalmis. Bei den derzeitigen Wetterverhältnissen aber war natürlich die Bergwanderung illusorisch. Es hatte aber auch keinen Sinn mit der Bahn zur Klewenalp auf eine Höhe von 1593 m aufzufahren. Das bestätigte uns in der Talstation auch der Blick auf einen Videobildschirm, der Livebilder von der Klewenalp übertrug. Die Bilder zeigten nur weißgraue dichte Wolken- und Nebelfelder; dichter als hier an der Talstation. Wir beschlossen also einfach aufs Geradewohl loszugehen und peilten nur im Groben als eventuelles Ziel Emmeten an.

Foto, unterwegs zur Klewenalp

Unterwegs zur Klewenalp

In Sichtweite der Seilbahn, deren leere Gondeln schon nach einigen Höhenmetern in den Wolken verschwanden, ging es mit der Wegweisung Richtung Klewenalp erst einmal aufwärts. Dort wo der Wanderweg zur Klewenalp weiter aufwärts stieg, blieben wir auf der schmalen Fahrstraße, die in östlicher Richtung weiterführte. Das Wetter wechselte während der Zeit mehrmals zwischen dünnem Nieselregen und kräftigeren Schauern. Wolken- und Nebelfetzen trieben vom See herauf über unseren Weg und verbanden sich mit den Wolkenfeldern über uns.

An einer Wegkreuzung entschlossen wir uns noch etwas mehr an Höhe zu gewinnen und schlugen dabei einen großen Bogen, der uns wieder nach Westen führte. Als wir dann auf einen vom See in Richtung Klewenalp ziehenden Wanderpfad trafen, blieb nur die Entscheidung aufwärts den Weg fortzusetzen. Der manchmal streng ansteigende Pfad führte über den Stockboden zum Tannibüel. Von dort war es auf einem bequemen Weg nicht mehr weit zur Bergstation der Gondelbahn Klewenalp.

Foto, Talfahrt von der Klewenalp

Talfahrt von der Klewenalp

Das Riesengebäude und die weiteren hier stehenden Bauten wiesen deutlich darauf hin, welcher Betrieb hier bei schönem Wetter herrschte. Heute aber waren wir fast die einzigen Gäste hier oben und froh, dass der Restaurationsbetrieb trotz des Wetters geöffnet war. So kamen wir wenigstens zu einer warmen Suppe, denn neben der feuchten Witterung, an die wir uns schon fast gewöhnt hatten, war es hier oben, 1.500 m über dem Vierwaldstätter See, auch um einige Grade kälter als drunten.

Nach der Rast benutzten wir die Gondelbahn zur Talfahrt. Erst ging es noch in undurchsichtigem Grau abwärts, dann ließen wir die Wolkendecke über uns zurück und wir hatten fast freien Blick nach Beckenried und zum See.

Da es noch früher Nachmittag war, luden wir an der Talstation erst unsere Rucksäcke ins Auto und suchten dann eine Kaffeebar auf, bevor wir mit dem Wagen nach Luzern und unserer Unterkunft fuhren. Später wanderten wir wie am Vortag nach Ebikon, aßen dort in einem Restaurant zu Abend und fuhren später mit dem Bus zurück.