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Wanderwoche Vierwaldstätter See

Anreise/Luzern

Foto, Joachim bringt die Autobahnvignette am Pkw an

Ja Joachim, Vignette muss sein

2004-09-11, Samstag
Anreisetag

Die heute startende Wanderwoche mit Joachim hatte eigentlich der zweite gemeinsame Kurzurlaub in diesem Jahr sein sollen. Leider aber hatte ich im Frühjahr kurzfristig die für Mai fest geplante gemeinsame Radtour wegen einer Operation absagen müssen und so lag der letzte "Aktivurlaub" mit Joachim, die Wanderwoche in der Sächsischen Schweiz, schon ein Jahr zurück.

Heute war es aber endlich wieder soweit und als ich um 07:00 Uhr aufstand dachte ich kurz an Joachim, der sicher schon in Weilburg am Frühstückstisch saß. Etwa um 08:30 Uhr wollte er bei mir in Zwingenberg eintreffen, um von hier aus gemeinsam unser Ziel Luzern anzusteuern.

Meine Reisetasche war gepackt und ebenso der Rucksack mit den aufgebundenen Wanderschuhen. Aber für eine Tasse Kaffe und ein Brötchen sollte zwischen Joachims Ankunft und unserer Weiterfahrt noch Zeit sein. Also noch schnell zum Bäcker, den Tisch gedeckt und die Kaffeemaschine in Betrieb gesetzt. Fast auf die Minute pünktlich klingelte es und Joachim hatte die erste Fahrtetappe von Weilburg nach Zwingenberg hinter sich gebracht. So blieb tatsächlich noch etwas Zeit für ein kurzes Frühstück, dann aber wollten wir nur noch losfahren. Meine zwei Gepäckstücke wanderten in den Kofferraum und um 09:00 Uhr war Abfahrt.

Foto, Jugendherberge Luzern

Jugendherberge Luzern

Das Wetter meinte es gut und machte uns Hoffnung darauf, dass dieses auch in den nächsten Tagen in Luzern so sein würde. Ab Zwingenberg sind es bis Luzern 370 km, keine Streckenlänge also, die uns unter Zeitdruck gesetzt hätte. Trotz mehr Verkehr als wir für Samstag erwartet hatten verlief die Fahrt ruhig und entspannt. Bei einer Rast kurz vor der Grenze wurde noch die Vignette für die Benutzung der Autobahnen in der Schweiz angebracht. Keine Wartezeit an der Grenze bei Basel und so kamen wir unserem Ziel immer näher. Der ausgedruckte Routenplan wies uns sogar zur richtigen Autobahnausfahrt, sodass wir nicht durch Luzerns Innenstadt fahren mussten, sondern direkt und ohne jeden Umweg um 13:45 Uhr die Jugendherberge erreichten.

Hier wurde um 14:00 Uhr geöffnet, wir konnten uns anmelden, Taschen und Rucksäcke ausladen und das gebuchte Zwei-Bett-Zimmer beziehen. Die Aufbewahrungsmöglichkeiten für unser Gepäck waren leider nur sehr begrenzt, je Person stand nur ein Schrankfach von der Größe eines großen Bahnhofschließfachs zur Verfügung. Da wir das Zimmer aber für uns beide allein hatten, konnten wir unsere Sachen wenigstens ohne Rücksicht auf andere Mitbewohner ungehindert ausbreiten. So herrschte bald eine gepflegte Unordnung im Zimmer, der wir schnellstens mit dem Stadtbus zur Luzerner Innenstadt entflohen.

Foto, Luzerner Kapellbrücke

Luzerner Kapellbrücke

Es war wieder wunderbares Wetter, so wie wir es auch aus dem Mai vergangenen Jahres in Erinnerung hatten. In der Altstadt und den Gaststätten und Cafés am Wasser Andrang und Touristenbetrieb wie in Luzern bei schönem Wetter wohl immer üblich. Da wir die Stadt bereits im vergangenen Jahr durchstreift hatten und auch den aussichtsreichen Weg entlang der Stadtmauer schon gegangen waren, ließen wir uns dieses Mal ziellos mittreiben, genossen das Flair der Stadt und einen Kaffee am Reussufer.

Für das Abendessen fiel die Entscheidung zu Gunsten einer Pizzeria, wo wir gemütlich im Freien saßen und es uns schmecken ließen. Danach folgte ein Spaziergang entlang der Seepromenade, von wo wir wieder den herrlichen Blick über den See und zu den ihn umgebenden Bergen genossen. Was uns dabei weniger gefiel, waren die schnell aus diesen Bergen und über den See heranziehenden dicken Wolken, die wettermäßig nichts Gutes verhießen. Tatsächlich fielen bald auch einige dicke Regentropfen und wir machten schleunigst kehrt und uns auf den Weg zu den Bushaltestellen am Luzerner Bahnhof.

Foto, Schlechtwetterwolken ziehen am Abend über dem See auf

Ein schönes Naturschauspiel, verspricht leider kein gutes Wetter

So waren wir gegen 21:00 Uhr und damit früher als gedacht wieder in der Jugendherberge. Da der eben am See erlebte Wetterumschwung uns für morgen nicht die erhofften sonnigen Aussichten versprochen hatte, studierten wir unsere Wanderkarten und anderes Infomaterial, um für den Sonntag eine Alternativroute zur eigentlich vorgesehenen Bergtour zu haben. Die Entscheidung viel ziemlich schnell für eine Wanderung entlang dem "Weg der Schweiz".