Logo

Mit Rad und Wanderschuh

www.rad-und-wandern.de

Home/Tourauswahl Inhaltsverzeichnis Gästebuch Kontakt Impressum Links Weilburg-Site

Valid XHTML 1.0!

Harzwandertage

Wanderung Hohneklippen

Am Hohnekamm

Am Hohnekamm

2011-10-03, Montag
Wanderung Hohneklippen

Da wir bei unseren gestrigen Fahrplanrecherchen keine passende Möglichkeit fanden um eine Fahrt mit einem Zug der Harzer Schmalspurbahnen in eine Tour heute einzubeziehen, hatten wir uns entschlossen, eine Wanderung zu den Hohneklippen von Drei Annen Hohne aus zu unternehmen. Die geplante Strecke war zwar nicht als volle Tageswanderung ausgelegt, aber je nach Lust und Laune war eine Verlängerung ohne weiteres möglich. Nach dem nun schon lange andauernden sommerlichen Herbsttagen war mittlerweile auch eine Änderung der Wetterlage angekündigt, doch auch an diesem Morgen begrüßten uns blauer Himmel und Sonnenschein. Tatsächlich war es am Morgen ein ganzes Stück wärmer als in den vorangegangenen Tagen, was durchaus angenehm war.

Die wenigen Kilometer nach Drei Annen Hohne waren mit dem Wagen schnell zurückgelegt und eine Parkmöglichkeit auf einem kleinen Waldparkplatz fanden wir bei unserer Ankunft um kurz nach 09:00 Uhr problemlos. Unmittelbar dort begann auch der Glashüttenweg, der uns die Richtung vorgab. Der breite Waldweg führt zu Beginn leicht aufwärts, um uns dann ohne weitere Steigungen zum Trudenstein zu bringen. Die kleine Felsformation dort ist mit Tritten und Geländer ausgebaut, sodass der Aussichtspunkt bequem mit wenigen Schritten zu ersteigen ist.

Weiter ging der Waldweg längs des Wormkegrabens zur Wegkreuzung Spinne. Eine Menge Hinweisschilder, leider für uns nicht immer eindeutig bezüglich ihrer Richtungsangabe, verunsicherten uns zwar, dann aber nahmen wir den Weg zur halben Umrundung des Erdbeerkopfs und wanderten weiter auf dem Glashüttenweg in Richtung Brockenbett. Um keine allzu lange Schleife an die geplante Wanderstrecke anzuhängen, schließlich waren die Hohneklippen unser Ziel, verließen wir den breiten Glashüttenweg und stiegen auf einem schmalen Waldpfad ab zu einem tiefer gelegenen Paralellweg, auf dem wir wieder in Richtung der Hohneklippen wanderten. Zwar lag alle paar Meter ein umgestürzter Baumstamm quer über dem herrlichen Grasweg, aber dem Wandervergnügen tat das keinen Abbruch.

Je näher wir dem Klippenkamm kamen, desto mehr wich der Wald und wir wanderten nun auf einem Steig nahe der Höllenklippe und der folgenden Grenzklippe zur Leistenklippe. Auf diesem Weg brannte die Sonne und trieb den Schweiß aus allen Poren. Der Bereich war Forstschadengebiet, befand sich teilweise in der Wiederaufforstung und die schattenspendenden Bäume fehlten. Es war aber ein faszinierendes Wandergelände und am schönsten natürlich die Aussicht, von der mit Stufen und Geländer problemlos begehbar gemachten Leistenklippe. Es war etwa 13:00 Uhr als wir die Leistenklippe erreicht hatten und damit auch der Zeitpunkt für die Mittagsrast. Wir dehnten diese soweit aus, dass ich in einer geschützten Felsspalte einige Zeit verträumte, obwohl an diesem sonnigen Feiertag ein Wandertrupp nach dem anderen die Leistenklippe aufsuchte.

Der Rückweg nach Drei Annen Hohne war schneller bewältigt als erwartet. Allerdings ging es auch meist bergab, teilweise steil einen Skihang hinunter zum Hohnepfahl und dann über den Von-Eichendorff-Weg, der uns kurz vor Drei Annen Hohne wieder auf den Glashüttenweg entließ. Minuten später standen wir am Wagen, packten die Rucksäcke ein und verabschiedeten uns in Gedanken schon von den Wandertagen im Harz, stand doch für den nächsten Tag die Rückfahrt nach Weilburg auf dem Programm.