Logo

Mit Rad und Wanderschuh

www.rad-und-wandern.de

Home/Tourauswahl Inhaltsverzeichnis Gästebuch Kontakt Impressum Links Weilburg-Site

Valid XHTML 1.0!

Harzwandertage

Wanderung von Braunlage zum Achtermann und Wurmberg

Brockenblick vom Achtermann

Brockenblick vom Achtermann

2011-10-01, Samstag
Wanderung über Achtermann und Wurmberg

Wie an den vorangegangenen Tagen war der Himmel auch an diesem Morgen strahlendblau und der Tag versprach ebenso schön zu werden wie die beiden vorangegangenen. Als Ausgangspunkt hatten wir heute Braunlage ausersehen mit einer Wanderung zur Achtermannshöhe und zum Wurmberg. Der Wanderführer gab dafür eine Streckenlänge von 20 km an, die gleiche Entfernung hatten wir gestern bei unserer Wanderung Thale/Treseburg zurückgelegt unsd sollte deshalb kein Problem darstellen.

Die 16 km Fahrtstrecke von Elbingerode nach Braunlage waren mit dem Wagen schnell zurückgelegt und Parkplätze standen am Ausgangspunkt der Tour, dem Wurmberglift, genügend zur Verfügung. Kurz vor 09:30 Uhr zogen wir am Parkplatz der Talstation los.

Der Weg führte nahe der Warmen Bode zum Unteren Bodewasserfall und weiter an den Zusammenfluss von Kleiner und Großer Bode. Auf bequemem Waldweg gelangten wir von dort zum Großen Bodewasserfall und weiter zur Wegverzweigung an der Bärenbrücke. Dort verließen wir die Große Bode und folgten den Hinweisschildern zum Achtermann, die uns an der Kleinen Bode aufwärts führten. Bald zweigte vom breiten Waldweg ein Pfad nach links ab, der uns zum Felsaufbau des Achtermann brachte. Geländergesichert ging der kurze Aufstieg über die Felsstufen auf den Gipfel des Achtermanns, dessen Felsenkuppe knapp über der Baumgrenze liegt und einen weiten Rundblick erlaubt.

Wir genossen eine Zeitlang die Aussicht und den strahlenden Sonnenschein, dann ging es zurück zur Abzweigung am Waldweg. Dort schlugen wir nun die Richtung der östlich und abwärts führenden Abzweigung ein. Der rasch bergab führende Weg brachte uns in die Moorsenke vom Schwarzen Sumpf und Roten Bruch. Vom Quellmoor der Großen Bode zog der Weg weiter zum Dreieckigen Pfahl, einer Wegkreuzung, die wir im Verlauf unserer Brockentour am Donnerstag schon berührt hatten. Heute trafen wir hier mindestens die doppelte Anzahl von Brockenwanderern an und wir beobachteten, während wir am Rastplatz eine kurze Mittagspause hielten, die zum oder vom Brocken ziehenden Wanderer.

Nach der Pause musste ein weniger schönes Wegstück auf der Brockenstraße unter die Füße genommen werden, bevor wir auf den urigen Wurzelpfad des Ulmer Wegs zum Wurmberg einbiegen konnten. Vorbei am Brockenstein brachte uns der Ulmer Weg zum Sattel zwischen dem Wurmberg und dem Großen Winterberg, am Fuß der Skisprungschanze. Neben der Schanze führt die Heidentreppe steil aufwärts zum Wurmbergplateau. Wir bevorzugten aber für den Aufstieg den steilen und steinigen Serpientinenweg neben der Treppe. Oben hatte uns die Zivilisation wieder: Oktoberfestummel auf dem Wurmberg, Musik, Moderator, Bierkrugstemmen usw. Ich war erst ziemlich geplättet, aber es war schönes Wetter, das Bier schmeckte und wir hatten eine herrliche Tour absolviert, da konnte auch der Trubel hier nichts mehr verschlimmern.

Eine bequeme Rückkehr nach Braunlage hätte uns natürlich die Selbahn geboten, was wir aber gar nicht in Erwägung zogen. Stattdessen machten wir uns auf den Abstieg zum Sattel, diesmal unter Benutzung der Treppe, dann ging es auf breitem Waldweg hinunter nach Braunlage. Nicht unbedingt der schönste Wanderweg, dafür aber mit hohem Unterhaltungswert, da eine Downhillstrecke für Biker auf weiter Strecke unmittelbar neben unserem Weg im Wald verlief.

Der Parkplatz der Talstation war überfüllt und am Lift stauten sich die Schlangen all derer, die das Oktoberfest auf dem Wurmberg genießen wollten und der Bikefreaks, die ihrer Abfahrt entgegenfieberten. Wir wollten den schönen Restnachmittag für einen kurzen Ausflug in die Stadt nutzen, doch nachdem wir in Braunlages überfüllter Innenstadt endlich einen Parkplatz fanden, dann aber kein Plätzchen für eine gemütliche Kaffeepause, hatten wir von dem Trubel genug, fuhren nach Elbingerode und genossen die Zeit bis Sonnenuntergang auf der Terrasse unserer Ferienwohnung.