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Bamberg-Erlangen

Forchheim

Forchheim

2011-05-30, Montag
Bamberg-Erlangen

Heute konnten wir wieder ein wenig in die Pedalen treten, denn das Ziel dieses Tages war Erlangen. Allerdings war die Strecke bis Erlangen eher eine Halbtagesfahrt, nur 47 km Radstrecke trennten uns bei der Abfahrt am Morgen von dort. Die kurze Strecke hatte sich aus der Tatsache ergeben, dass an unserem eigentlichen Ziel Nürnberg keine Unterkunft zu erhalten gewsen war, weshalb Joachim in der Jugendherberge Erlangen reserviert hatte. Wir konnten es also ruhig angehen lassen, starteten aber trotzdem zu unserer üblichen Zeit um 09:00 Uhr.

Wir rollten zur Regnitz und querten diese ans linke Ufer, um über Bug und Neuhaus nach Pettstadt zu fahren. Mit der dortigen Gierfähre setzten wir wieder ans andere Ufer und erreichten kurz darauf an der Schleuse Strullendorf den Aischtal-Radweg, der entlang des Main-Donau-Kanals geführt wird. Auf dieser Strecke ging es anstrengungslos vorwärts, keine Steigung, absolut eben - allerdings auch ohne viel Abwechslung. Gut zwei Stunden nach unserer Abfahrt in Bamberg und nach ca. 30 km Kilometern standen wir an der Regnitzbrücke, die zu einem Abstecher nach Forchheim einlud.

Da wir bis Erlangen nur noch etwa 20 km zu radeln hatten entschieden wir uns für eine kurze Stippvisite des Ortes. Ein Grund dafür war auch die über König Konrad I. (911-918) bestehende Verbindung Forchheims mit Weilburg. Nach einem kurzen Rundgang verließen wir Forchheim und nahmen den Aischtalradweg für das letzte Teilstück nach Erlangen unter die Räder.

Wir hatten keinen Grund zur Eile, denn wenn es auch seit dem Mittag immer schwüler und gewittriger geworden war, rundum war blauer Himmel und nach einem aufziehenden Gewitter sah es nicht aus. Als wir Erlangen erreichten war, wie wir in Ortschaften schon gewohnt waren - erst einmal Orientierung vonnöten, wo und in welcher Richtung wir die Jugendherberge zu suchen hatten. Tatsächlich gab es dabei weniger Probleme als befürchtet und so standen wir um 14:30 Uhr vor unserer Unterkunft für die nächsten zwei Nächte.

Wir konnten unser Zimmer sofort beziehen, packten aus, duschten und wechselten die Kleider. Dann bummelten wir los, um uns ein wenig die Stadt zu erlaufen. In den Straßen war die Gewitterschwüle noch stärker zu spüren und unangenehmer als bei der Radfahrt nach Erlangen. Aber wir hatten keine Termine oder eilige Erledigungen und schlugen vorerst den Weg zum Bahnhof ein. Dorthin wollten wir, um uns über die Zugabfahrten des nächsten Tages nach Nürnberg zu informieren, denn nicht Erlangen war unser eigentliches Ziel, sondern die alte Reichsstadt.

Nachdem wir uns am Bahnhof informiert hatten zogen wir weiter durch die Stadt, sahen uns dabei nach einer Gaststätte um in die wir zum Abendessen evtl. einkehren konnten, streckten auf einer Parkbank unter schattigen Bäumen die Beine aus und ließen es uns gut gehen. Schon frühzeitig suchten wir einen Biergarten nahe der Jugendherberge auf, den wir bei unserem Rundgang entdeckt hatten und bei kühlem Bier und gutem Essen beschlossen wir dort unseren Ankunftstag in Erlangen.