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Radwanderung
Fulda-Regensburg

Weilburg-Fulda-Hilders

Auf dem Milseburgradweg

Auf dem Milseburgradweg

2011-05-24, Dienstag
Weilburg-Fulda-Hilders

Im Gegensatz zu anderen Radtouren war dieser Tag nicht nur Anreisetag zum Startort - bei dieser Tour Fulda - wir wollten an diesem Tag auch den ersten Streckenabschnitt von Fulda nach Hilders radeln. Für die kurze Fahrt zum Weilburger Bahnhof war ich pünktlich um 07:30 bei Joachim eingetroffen und so hatten wir am Bahnhof genug Muße um die Räder wegen der wieder einmal nicht funktionierenden Fahrstühle zum Abfahrtsgleis zu tragen. Da wir mit der geplanten Zugverbindung ohne Umstieg nach Fulda gelangen sollten, war die Frage einer pünktlichen Zugabfahrt dieses Mal für uns nicht gar zu wichtig. Trotzdem waren wir natürlich zufrieden, als die Bahn pünktlich eintraf, die Räder samt Gepäck problemlos  untergebracht waren und wir es uns für die nächsten zwei Stunden gemütlich machen konnten.

War es bei der Abfahrt am Weilburger Bahnhof noch ziemlich kühl gewesen, bei unserer pünktlichen Ankunft um 10:16 Uhr war es merkbar wärmer. Vom Bahnhof wollten wir zum ehemaligen Bahnhof Petersberg-Götzenhof, dem Ausgangspunkt des Milseburgradwegs, auf dem wir nach Hilders radeln wollten. Leider war ein entsprechendes Hinweisschild am Bahnhofsplatz nicht zu entdecken. Anhand unserer Straßenkarte schlugen wir deshalb die Fahrtrichtung zum Stadtteil Pertersberg ein, erwarteten wir doch dort den ehemaligen Bahnhof Götzenhof. Entlang einer vielbefahrenen Autostraße und leicht ansteigend erreichten wir den Ortsteil Petersberg um dort festzustellen, dass sich der ehemalige Bahnhof Götzenhof ein gutes Stück nördlich von Petersberg befindet. Der Umweg war nicht gar zu groß, aber ein Hinweisschild am Bahnhof zum Milseburgradweg hätte uns auf direkterem Weg hingeführt.

Am Startpunkt des Milseburgradwegs informierte eine großformatige Infotafel über den Radweg, den wir sofort unter die Räder nahmen. Bei herrlichem Wetter war die Strecke echtes genussradeln. Stetig, aber kaum merkbar und ohne Anstrengung fahrbar, führte der Radweg auf der ehemaligen bahnmstrecke sanft aufwärts. Immer wieder schöne Ausblicke freigebend, häufig von Bäumen beschattet, erreichten wir nach 17 km und einer Stunde Fahrzeit ab Petersberg-Götzenhof den Milseburgtunnel. Nach Durchfahren des fast 1.200 m langen Tunnels fand sich an der Tunnelausfahrt ein schöner Rastplatz mit kleinem Imbiss und und wir nutzten diese Gelegenheit, es war ohnehin 12:30 Uhr und Mittagszeit, zu einer gemütlichen Kaffeepause.

Am Tunnel hatten wir schon mehr als die Hälfte des Weges nach Hilders zurückgelegt und die noch verbleibenden ca. 10 km nach Hilders rollten wir nun gemütlich abwärts. So waren wir schoin frühzeitig in Hilders und um 14:30 Uhr an der Jugendherberge - und mussten dort feststellen, dass diese erst um 16:00 öffnete.

Nach kurzer Überlegung, die Wartezeit an der Jugendherberge zu verbringen oder einen Kurzbesuch in die Stadt zu unternehmen, entschlossen wir uns zum Verbleib an der Jugendherberge und verschoben den Stadtgang, bis wir unser Gepäck im Zimmer untergebracht und uns umgezogen hatten. Dann verdösten wir in der warmen Nachmittagssonne auf den Bänken die Zeit bis zur Öffnung. Danach aber waren wir schnell mit einräumen, duschen und umziehen fertig und machten uns auf den Weg nach Hilders. Bei immer noch schönstem Sonnenschein streiften wir durch den Ort, sonnten uns im kleinen Biergarten eines Gasthauses und nahmen später im Gastraum unser Abendessen ein. Dort beschlossen wir den doch sehr ruhigen und gemütlichen ersten Tag unserer Radtour mit einem Abendtrunk und fanden uns gegen 21:30 Uhr wieder in der Jugendherberge ein.