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Radwanderung
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Regensburg-Kloster Weltenburg

Donaudurchbruch

Donaudurchbruch

2011-06-04, Samstag
Regensburg-Kloster Weltenburg

Für den letzten Tag unserer Radwanderung und des Regensburgaufenthalts war eine Schiffsfahrt von Kehlheim zum Kloster Weltenburg und zurück geplant. Nach der Zugfahrt und der Fahrt mit dem Bus waren wir kurz vor 11:00 Uhr an der Abfahrtstelle der Motorschiffe durch den Donauburchbruch zum Kloster Weltenburg. Dass heute Samstag war, blauer Himmel und Sonnenschein, trug sicher zu einem Gutteil dazu bei, dass eine von mir nicht erwartete Menschenschlange an der Kasse für die Schiffsticket anstand. Und immer noch fuhren unentwegt Reisebusse und Privat-Pkw auf den Parkplatz. Es hatte den Anschein, als ob alle Bayern und alle hier befindlichen Urlauber für heute den gleichen Ausflug geplant hatten wie wir.

Aber wir erhielten noch Plätze auf dem sonnigen Oberdeck des Schiffes, beobachteten dann wie es sich vom Anleger entfernte und Kurs auf die Fahrtrinne in der Strommitte nahm, um dann gegen die anströmende Donau seine Fahrt zum Kloster Weltenburg aufzunehemn. Im Rückblick tauchte die Befreiungshalle über den bewaldeten Abhängen auf und voraus erschienen kurz darauf die ersten steil in die Donau abfallenden Felsen des Donaudurchbruchs. Die Flussstrecke war so beeindruckend, dass ich sie mehrmals hätte abfahren können, aber vorerst war das Bendiktinerkloster angesagt mit seiner fantastischen Lage in der Donauschleife.

War der Betrieb an der Schiffsabfahrt in Kelheim schon beeindruckend gewesen, im Biergarten des Klosters war ein ungleich größeres Gedränge. Trotzdem erwischten wir Plätze und die Kellnerinnen hatten den Andrang besser im Griff als erwartet, sodass wir wir schon bald zwei Halbe mit dem dunklen Weltenburger Klosterbier vor uns stehen hatten. In diesem Trubel konnte man sich einfach nur auf die Biergartenathmosphäre einlassen und sich einfach nichts anderes vornehmen, als einen geselligen Tag bei gutem Bier und Essen im Biergarten zu verbringen; dass sich hier auch ein Kloster befand ging im Biergartentrubel vollständig unter.

Wenn man sich mit dem Trubel abgefunden hatte, fühlte man sich bei der lockeren Stimmung und dem süffigen Dunkelbier ganz wohl. Was ich vermisste, war allerdings die Möglichkeit einer ausführlichen Besichtigung der Klosterkirche. An diesem Samstag fand darin aber eine Trauung nach der anderen statt und man hatte nur für einen Moment die Möglichkeit von der Eingangstür her einen kurzen Blick auf die Ausgestaltung des Kircheninneren zu tun.

Um 15:00 Uhr gingen wir wieder an Bord eines Schiffes, um die Rückfahrt nach Kelheim anzutreten. Nochmals konnte man das Naturschauspiel des von der Donau hier erzwungenen Durchbruchs bestaunen, doch viel zu schnell war die Anlegestelle in Kelheim erreicht und wir traten mit Bus und Bahn die Rückfahrt nach Regensburg an.

Es war der letzte Abend unserer Radreise und wir wanderten nochmals durch die Gassen von Regensburg, hielten uns in der Abendsonne an der Steinernen Brücke auf und beschlossen den Tag, wie es sich in Bayern bei einem solchen Schönwetterabend gehört, im Biergarten. Auf dem Weg zu unserer Unterkunft war ich dann aber im Geist schon bei der Zugfahrt am nächsten Morgen. Die nämlch sollte um 07:19 Uhr starten und uns nach dreimaligem Umsteigen um 15:00 wieder zurück nach Weilburg bringen.