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Wanderwoche Erzgebirge

Schwarzenberg

2006-09-07, Donnerstag
Schwarzenberg

Foto. Auf dem Wanderweg nach Schwarzenberg

Auf dem Wanderweg nach Schwarzenberg

Der heutige Tag sollte kein reiner Wandertag werden, sondern eine Kombination aus Wanderung, Stadtbesichtigung und Busfahrt. Geplant hatte Joachim einen Stadtbesuch in Schwarzenberg, wobei ein Teil des Hinwegs bis Erlabrunn mit dem Bus gefahren und die restliche Wegstrecke ab dort nach Schwarzenberg gewandert werden sollte. Zurück von Schwarzenberg nach Johanngeorgenstadt sollte der Bus für die ganze Strecke benutzt werden. So standen wir am Morgen an der Haltestelle in Erwartung des Linienbusses nach Erlabrunn. Pünktlich zur angegebenen Zeit fuhr dieser auch die Haltestelle an und wir konnten 15 Minuten später an unserer Endstation in Erlabrunn um 09.30 Uhr schon wieder aussteigen.

Zwar erinnerten wir uns hier gern an den Besuch zur Mittagszeit in der hiesigen Hausbrauerei während unserer Montagswanderung, aber dafür war es nun wirklich nicht an der Zeit und deshalb ging es gleich aufwärts zum Unteren Floßgrabenweg und weiter über das Jägerhaus und den Lauterer Grenzflügel zur Höhe der Morgenleithe (814 m). Ein Wegweiser leitete uns von dort zu Conrads Wiese und anschließend entlang des Bockauer Wegs. In der idyllisch und ruhig gelegenen Ausflugsgaststätte Zur Morgenleithe hätten wir gerne eine Rast auf der schattigen Terrasse eingelegt, doch das Gasthaus hatte geschlossen und so belegten wir eine Bank am Wegrand und stellten unsere Mahlzeiten aus der Rucksackverpflegung zusammen.

Foto. In Schwarzenberg

In Schwarzenberg

Noch knapp drei Kilometer waren es ab hier in das Zentrum der etwa 19.000 Einwohner zählenden Großen Kreisstadt Schwarzenberg, das wir gegen 14.30 Uhr erreichten. Wir durchstreiften die sehr sehenswerte, lebendige Altstadt, die auf einem Felssporn über dem Talkessel des Schwarzwassers thront und die 1282 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Deutschlandweit bekannt wurde Schwarzenberg durch den gleichnamigen Roman von Stefan Heym (1984). Behandelt wird darin der Zeitraum unmittelbar nach dem Ende des 2. Weltkriegs, in dem der Landkreis Schwarzenberg von den Alliierten Streitkräften noch nicht besetzt worden war und Bürger antifaschistische Aktionsausschüsse gebildet hatten, von denen die politische Macht bis zum Einmarsch der sowjetischen Truppen ausgeübt wurde.

Nachdem wir uns ausgiebig in den Straßen und Gassen der Stadt umgetan hatten, blieb bis zur Busabfahrt um 16.35 Uhr noch soviel Zeit, dass wir diese für eine Kaffeepause nutzten. Als wir dann im Bus saßen war es ein schönes Gefühl dort die Füße von sich zu strecken und Johanngeorgenstadt entgegenzudösen. Etwa 45 Minuten dauerte die Fahrt, dann kam noch das kurze Wegstück zur Unterkunft und unsere heutige Wandertour, nur etwa 14 Kilometer hatten wir zu Fuß zurückgelegt, fand ihren Abschluss.