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Wanderwoche Erzgebirge

Erlabrunn

2006-09-04, Montag
Erlabrunn

Vorgenommen hatten wir uns für heute eine Fahrt nach Oberwiesenthal und von dort eine Wanderung über den Fichtelberg. Beim Aufstehen war der Himmel blau und wolkenlos und es sah nach einem sonnigen Tag aus. Im Verlauf unseres Frühstücks bezog sich der Himmel leider zunehmend und da auch die Herbergsmutter meinte es sei noch mit weiterer Eintrübung zu rechnen, beschlossen wir die Fichtelbergwanderung auf den nächsten Tag zu verschieben. Als Alternativprogramm entschieden wir uns für eine Wanderung nach Erlabrunn und zu dieser brachen wir dann auch um 09.00 Uhr auf.

Foto. Blick vom Pachthaus. Im Tal Potüčky (Breitenbach), am Talhang Johanngeorgenstadt

Blick vom Pachthaus. Im Tal Potüčky (Breitenbach),
am Talhang Johanngeorgenstadt

Von der JH in der Johanngeorgenstädter Altstadt ging es abwärts ins Schwarzwassertal zum Bahnhof Johanngeorgenstadt, dann zur gegenüberliegenden Talseite und weiter aufwärts zum Pachthaus. Von dort weiter ansteigend entlang des Oberdörfer Flügels zum Kreuzungspunkt am Rabenberg. Hier lag mit 893 m die höchste Erhebung unserer heutigen Wanderung. Über den Galgenflügel ging es vorbei an den Anlagen des Sport- und Bildungszentrums Rabenberg und anschließend talwärts auf dem nach Erlabrunn führenden Heuschuppenweg. Dieser Weg in das vom Schwarzwasser durchflossene Tal zieht durch Buchenwald abwärts und bietet eine angenehme Abwechslung zum sonst im Erzgebirge vorherrschenden Nadelwald.

Von dem am Morgen noch bedeckten Himmel waren mittlerweile alle Wolken verschwunden und die Sonne stach kräftig herab, als wir gegen 12.30 Uhr den Ortseingang von Erlabrunn erreichten und dort über den Weiterweg und eine kurze Mittagspause beratschlagten. Der Gedanke an die Pause und ein kühles Bier lenkten unsere Schritte zu einer Hausbrauerei im Ort und da wir für diesen Tag eine wesentlich kürzere Wegstrecke als gestern geplant hatten, kehrten wir in der Gaststätte ein.

Foto. Kanzelstein

Kanzelstein

Das dort gebraute dunkle Bier schmeckte hervorragend und auch die bestellten kleinen Mahlzeiten machten es uns nicht leicht, nach einer Stunde wieder die Rucksäcke zu schnüren und den Weiterweg anzugehen. Aber schon nach wenigen Minuten hatten wir wieder unseren Tritt gefunden und es ging in direkt südlich zur Kellerschleiferei und an einer später folgenden Abzweigung in die Richtung zum Kanzelstein, dem wir über einen Stichweg einen kurzen Besuch abstatteten. Dann folgte der Wegabschnitt zur Neustadt, einem Stadtteil von Johanngeorgenstadt, wo wir zwischen den Wohnblöcken zeitweise die Richtung verloren, bis wir endlich auf die Autostraße zum Ortsteil Wittigsthal und weiter zur Altstadt trafen. Entlang dieser Straße waren es dann noch gut 3 km, dann hatten wir die JH wieder erreicht und damit insgesamt etwa 17 km im Verlauf der sehr gemütlichen Wanderung zurückgelegt.

Erlabrunn und die uns von der Mittagspause bekannte Hausbrauerei besuchten wir an diesem Abend nochmals. Bei diesem Besuch nutzten wir für die Hin- und Rückfahrt die Bahn, was den Vorteil hatte, dass wir das Bier nicht in seiner alkoholfreien Variante trinken mussten.