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Eifelwoche

Wanderung Mosenberg-Meerfelder Maar

Ausblick vom Mosenberg

Ausblick vom Mosenberg

2007-09-07, Freitag
Mosenberg-Meerfelder Maar

Als Wanderung für den letzten Tag unserer Eifelwoche hatten wir uns für eine Rundwanderung mit Start- und Zielort Manderscheid entschieden. So brauchten wir weder das Auto, noch waren wir auf eine Busverbindung angewiesen.

Für die vorgesehene Route waren 18 km als Streckenlänge angegeben und da der Wegverlauf keine größeren Anstiege aufwies, rechneten wir damit, am Nachmittag zur Kaffeezeit wieder in Manderscheid einzutreffen.

Wie schon an den vorangegangenen Tagen war auch heute kein Sonnenschein zu erwarten, wichtiger war aber, dass die Regenwahrscheinlichkeit geringer zu sein schien. Grund zur Eile gab es heute nicht und so war es schon 09.30 Uhr als wir aufbrachen.

Der Weg führte uns auf der Wittlicher Straße zum Ortsausgang Manderscheid. Dort bogen wir von der Autostraße auf den zwischen Feld- und Weideflächen zum Dombacher Hof führenden Weg ab. An einem Fußweg zeigten uns Schilder schon die weitere Richtung ins Tal der Kleinen Kyll und zum Wasserfall. Dorthin wanderten wir auf dem sich sanft talwärts senkenden Waldweg, dabei die Kleine Kyll schon als sichtbare Wegbegleiterin unter uns.

Unser Weg traf auf die Kleine Kyll am Wasserfall, wo uns ein Holzsteg ans andere Ufer leitete. Ein Hinweisschild zeigte uns dann den Weiterweg in die wildromantische Wolfsschlucht, in der wir über Felsgestein und zwischen gestürzten Bäumen aufwärts stiegen. Im Horngraben ging es oberhalb der Schlucht weiter sanft aufwärts, dann war über dem freien Land schon der Wald bestandene und sich leicht über die Umgebung erhebende Mosenberg zu sehen. Quer über die Wiesen und Felder leitete ein Steig darauf zu, dann stieg der Pfad steil an, um gleich darauf in einen breiten Rundweg zu münden, der einen weiten Bogen schlug.

Windsborner Kratersee

Windsborner Kratersee

Ein kleines Hinweisschild zeigte uns schließlich die Richtung zum Aussichtsturm, den wir, aufwärts über einen schmalen Waldpfad und vorbei an erstarrten Lavafelsen, nach kurzer Zeit erreichten. Nach kurzer Umschau vom Aussichtspunkt gingen wir den Pfad wieder abwärts zum Hauptweg und diesen weiter zu einer Wegkreuzung. Dort nahmen wir die Richtung eines Wegweisers zum Windsborn-Kratersee. Auch am Rand des Windsbornkraters türmen sich Felsen aus erstarrter Lava auf, während sich in der Tiefe des Kraters der Spiegel des Kratersees ausbreitet.

Unser Weiterweg verlief nun ein Stück weit entlang der Autostraße in den kleinen Ort Bettenfeld. Wir wanderten an der Kirche in der Ortsmitte vorbei und schlugen dann die Richtung nach Meerfelden ein. Der Weg dorthin zog in einem schmalen Wiesental abwärts und traf dann auf die Fahrstraße, die uns in die stille und abgelegene Ortschaft führte. Wir wanderten in den Ort hinein und bogen dann auf einen Weg ab, der uns in Richtung des Maarsees führte. Unter einem Apfelbaum, zwischen Feldern und Gartenflächen, lud uns eine Bank zur Mittagspause, doch der über die freien Flächen manchmal kühl daherblasende Wind ließ uns diese nicht so weit ausdehnen, wie es bei anderem Wetter wohl der Fall gewesen wäre.

Am Meerfelder Maaar

Am Meerfelder Maaar

Der weitere Uferweg führte vorbei an einem ausgedehnten Seerosenfeld zur Autostraße durch das Meerbachtal. Wir folgten dem Straßenverlauf auf einem daneben verlaufenden Waldweg und dann für ein kurzes Wegstück neben der wenig befahrenen Straße in Richtung Manderscheid. Mit einer Straßenbrücke querten wir dann die Kleine Kyll und unmittelbar danach wies uns ein Schild den aufwärts durch Wald auf die Höhe von Manderscheid führenden Pfad. Es war gerade 15.00 Uhr vorbei, als wir nahe der Jugendherberge wieder in Manderscheid eintrafen und somit die richtige Zeit für Kaffee und Kuchen zum Abschluss der Tageswanderung.

Nach der Kaffeepause begaben wir uns in unserem Zimmer ans Packen, denn am nächsten Morgen stand die Rückfahrt nach Weilburg auf dem Programm. Vor dem Abendessen unternahmen wir noch eine kurze Runde durch den Ort, nach dem Abendessen begossen wir das Ende unserer Eifelwoche noch mit einigen Pils in Tommes Altstadtkneipe.