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Radtour Nordschweiz

Allgemeine Infos

Foto von Joachim (links) und mir bei einer kurzen Rast

Foto von Joachim (links) und mir bei einer kurzen Rast

Die Gesamtstrecke der Radtour betrug etwa 900 km. Joachim und mir standen dafür 14 Tage zur Verfügung. Und wir hatten nicht die Absicht, einen “Arbeitsurlaub” mit den Rädern zu verbringen, der Hauptanteil sollte eher beim Urlauben liegen. Von unseren 14 Tagen entfielen 1 Tag auf die Anreise mit dem Zug nach Villingen und ein Rückreisetag, an dem wir lediglich die kurze Strecke (ca. 25 km) von dem letzten Übernachtungsort Brugg nach Waldshut zurücklegten.

Der 9. Tag mit der Strecke Zug - Luzern brachte ebenfalls nur ca. 30 km und am 11. Tag in Brienz hatten die Räder vollständig Pause. Etwa 850 km verblieben somit für die restlichen 11 Tage. Am 10. Tag entschieden wir uns kurzfristig für ein kurzes Teilstück die Bahn zur Überwindung des Brünig-Passes zu nutzen.

Um es vorweg zu nehmen: Ein “Arbeitsurlaub” wurde es auch nicht, soviel Zeit wie wir uns für den Besuch der einen oder anderen Ortschaft gewünscht hatten oder für einen Zwischenstopp zum Baden hatten wir allerdings auch nicht. Wir mussten uns nicht abrasen, aber gemütliches Trödeln gab es auch nur selten.

Einen guten Teil unserer Kraft mussten wir für unseren Gepäcktransport aufwenden. Jeder von uns hatte in den Taschen an den Rädern ca. 13-15 kg Gepäck verstaut und trug noch zusätzlich einige “Kleinigkeiten” im Rucksack. Mit dieser Zuladung wurden sonst problemlos fahrbare Steigungen zu Schiebestrecken. Und wie es meistens der Fall ist - im Nachhinein wussten wir auf was alles wir hätten verzichten können. Aber natürlich hatten wir bei der Planung auch nicht zu hoffen gewagt, dass wir während der gesamten Zeit, einen Tag ausgenommen, so hervorragende Wetterbedingungen Ende April/Anfang Mai antreffen würden.

Übernachtet wurde von uns in Jugendherbergen, die alle bereits von zu Hause aus gebucht worden waren. Insgesamt gab es keine negativen Erfahrungen, was zum Teil aber vielleicht auch an der zu unserer Reisezeit überwiegend schwachen Auslastung der von uns angefahrenen Jugendherbergen lag. Übervoll waren die Herbergen in Bern und Schaan/Liechtenstein. Dabei zeigte sich für mich deutlich, dass der Komfort in den Herbergen wesentlich davon abhängt, wie stark diese belegt ist. Den Aufenthalt zu zweit im geräumigen Vierbettzimmer einer älteren Herberge mit Waschgelegenheit im Keller empfinde ich jedenfalls komfortabler als den in einer modern gestylten Herberge im voll belegten Sechsbettzimmer. Der 1. Platz für die beste Jugendherberge dieser Tour gehört nach meiner Ansicht eindeutig Bregenz.