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Radtour Nordschweiz

Bern - Solothurn

Foto, auf dem Weg nach Solothurn

Die heutige Etappe sollte uns nach Solothurn bringen und wir machten uns dazu bei bedecktem Himmel um 08:30 Uhr auf den Weg. In Bern hatten wir nicht nach den Wegschildern unserer Veloroute geschaut, sondern hielten uns am rechten Aareufer flussabwärts. Es war keine schnelle Fahrweise möglich und wir mussten die Schleifen der Aare mitfahren und teilweise war der Weg sehr schmal, immer aber gut fahrbar und vor allem herrlich durch die unmittelbare Nähe zur Aare. Bei Wobern trafen wir wieder auf unsere Velolandmarkierung Nr. “8” und wir folgten größtenteils weiterhin der Aare. Oft hatte man den Eindruck mehr dem Ufer eines Sees und nicht einem Flusslauf zu folgen. Auf jeden Fall war es eine herrliche Fahrstrecke die uns bis Aarbergen brachte und von dort an den Bieler See. Entlang dieses Sees ging es nach Biel und dann durch das mittlerweile breite Aaretal auf Solothurn zu.

Foto, auf dem Weg nach Solothurn

Im Tagesverlauf hatte der am Morgen noch bedeckte Himmel wieder die Sonne hervorgelassen, mit jeder Stunde aber nahm die Schwüle immer mehr zu und die Sonne brannte immer stechender. Da wir während der gesamten Tour bisher nicht nass geworden waren wollten wir auch die heutige Etappe trocken beenden. So hielten wir uns in Biel nicht auf, sondern traten für die restlichen Kilometer kräftig in die Pedalen, wobei uns die flache Strecke sehr entgegen kam. Trotzdem blieb aber die Zeit um im Storchendorf Altreu einige der dort zahlreichen Störche zu beobachten. Noch vor dem fast greifbaren Regen erreichten wir nach Solothurn, wo wir um 16:30 Uhr und nach 85 km Tagesstrecke trocken eintrafen.

Nach erledigter Anmeldung, Zimmerbezug und Duschen waren wir bereit zur Stadtbesichtigung, bei der wir natürlich gleichzeitig auch nach einem Lokal für unser Abendessen Ausschau hielten. Während der nächsten Stunde zogen sich regenschwere schwarze Wolken immer mehr über Solothurn zusammen, dann rauschte der erwartete Regen herunter.

Rechtzeitig hatten wir in einem netten Lokal Platz gefunden und konnten uns in Ruhe und trockenen Fußes unserem verdienten Abendessen widmen. Später wechselten wir in eine andere Gaststätte nahe bei der Jugendherberge und nahmen dort den Dämmerschoppen ein.