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Radtour Nordschweiz

Brienz - Bern

Foto, Spiez am Thuner See

Unser heutiges Ziel war die Bundeshauptstadt Bern. Um 08:30 Uhr und bei Sonnenschein und blauem Himmel starteten wir in Brienz. Der Streckenverlauf bis nach Spiez am Thuner See wurde jetzt von zwei Veloland-Routen bestimmt: unserer bisherigen Nummer ”9” der “Seen-Route” und der neu zugestoßenen Nr. “8” der “Aare-Route”.

Das erste Teilstück unserer Tagesetappe führte überwiegend durch Wald, entlang dem Südufer des Brienzer Sees und zu Beginn vorbei am Giessbachfall. Diese Strecke entlang des Brienzer Sees war hügeliger als vermutet, immer aber waren es nur kurze Passagen in denen Schieben nötig war. In ebenem Gelände ging es dann Richtung Interlaken, wo wir an der einen Seite die Parade der Nobelhotel-Fassaden abnahmen, in der anderen Blickrichtung das weit mehr beindruckende Berpanorama von Eiger, Mönch und Jungfrau.

Fast ohne Steigungen radelten wir weiter zum Thuner See. Dort machten wir einen kurzen Abstecher in das malerisch gelegene Spiez. Dann verließen wir endgültig unsere bisherige Route “9” und folgten ab jetzt der Beschilderung der “Aare-Route” mit der Nr. “8”. Diese führte oberhalb des Sees weiter bis Thun und da wir hier mehr als die Hälfte unserer Tagesetappe hinter uns hatten, nahmen wir uns dort die Zeit für eine gemütliche Rast an der durch die Stadt rauschenden Aare.

Überwiegend nun entlang der Aare, später in weitem Wiesental, ging es dann weiter Richtung Bern. Etwa 10 km vor der Stadt fehlte es uns dann an einer Abzweigung wohl an der nötigen Aufmerksamkeit - und wir hatten unsere Wegweisung verloren. So kurz vor Bern war das aber nicht tragisch; wir hielten uns an den Lauf der Aare und erreichten so problemlos Bern und dort unsere Jugendherberge. Nach 88 km Tagesstrecke waren wir dort um 16:30 Uhr und damit rechtzeitig zur Öffnung der Rezeption um 17:00 Uhr.

Foto, auf dem Weg nach Bern

Schnell wurde das Zimmer bezogen, die Betten gerichtet, geduscht und schon waren wir unterwegs in die Innenstadt. Die Innenstadt war ein einziger großer Flanierbereich mit einem Betrieb auf allen Straßen und Plätzen wie in Großstädten üblich. Es fehlte aber - wie schön - fast jeglicher Autoverkehr. In Acht nehmen musste man sich nur vor Straßenbahnen und Bussen. Und je später es wurde, desto mehr Menschen belebten das Zentrum und fanden sich in den Straßencafes und -lokalen ein, was aber bei der hochsommerlichen Abendtemperatur kein Wunder war. Auch wir genossen den schönen Abend mit gutem Essen und Trinken, bis wir unsere Schlafplätze aufsuchten.

Noch kurz zur Unterbringung: Im Gegensatz zu Brienz, wo wir uns zu zweit in einem 14-Personen-Raum ausbreiten konnten, waren hier in Bern in unserem winzigen Zimmer 6 Betten untergebracht von denen 5 belegt waren. Zur Aufbewahrung des Gepäcks dienten schließfachgroße Wandschränke auf einem Flur, der eine Treppe über unserem Zimmer lag, in Ordnung waren die Sanitäranlagen.