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Radwanderung
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Waren (Müritz)

Foto, Mühlensee im Müritz-Natinalpark

Am Mühlensee im Müritz-Natinalpark

2006-05-03, Mittwoch
Waren (Müritz)

Für diesen Tag in Waren hatten wir uns kein konkretes Programm überlegt. Angedacht hatten wir eine Schiffstour, uns aber am gestrigen Abend noch nicht endgültig entschieden. Eigentlich kam es uns auch etwas langweilig vor mit einem Ausflugsschiff über die Müritz zu schippern und so beschlossen wir, auch den heutigen Tag wenigstens mit einer kleinen Fahrradtour zu beginnen.

Meine Hustenanfälle waren in der Nacht trotz Medikamenten zwar nicht ausgeblieben, aber da ich mich ansonsten völlig in Ordnung fühlte, es heute auch ein besonders schöner Tag zu werden schien, sprach nichts gegen einen kleinen Radausflug in den Müritz Nationalpark. Wir beschlossen über den Seen-Radweg zum Nationalpark-Infozentrum nach Pederow zu fahren und dann zu entscheiden wie es weiter ging.

Foto, Ausblick vom Käflingsturm im Müritz-Nationalpark

Ausblick vom Käflingsturm im Müritz-Nationalpark

So starteten wir um 09.30 Uhr in den unmittelbar an Waren angrenzenden Nationalpark. Auf wunderbaren Waldwegen und zwischen weiten Freiflächen rollten wir gemütlich zum Infozentrum. Über eine Webcam war hier ein in seinem Horst brütendes Fischadlerweibchen zu beobachten. Bei der Weiterfahrt zum Mühlensee kamen wir zum Beobachtungsstand  dieses Horsts und stoppten, ohne Fernglas aber war natürlich kein Fischadler auszumachen.

Vorbei am Mühlensee rollten wir weiter zu den wenigen Häusern des Ortes Speck und beschlossen, dort unsere Räder abzustellen und eine kurze Fußwanderung zum Aussichtsturm auf den Käflingsberg zu unternehmen. Der Käflingsberg ist mit 100,20 m die höchste Erhebung im weiten Umkreis und liegt in der Kernzone I des Nationalparks. Dort wurde vor wenigen Jahren der luftige Stahlturm errichtet. Dieser Käflingsbergturm dient vornehmlich zu  Telekommunikationszwecken und als Feuerbeobachtungsturm. Außerdem aber befindet sich in 31 m Höhe eine Aussichtsplattform, von der sich ein weiter Blick über die umliegenden Wälder und Seen ergibt.

Foto, Hafen von Waren an der Müritz

Hafen von Waren an der Müritz

Nach der Turmbesteigung führte uns der Rückweg wieder nach Speck, wo wir eine Kaffeepause an einem kleinen Kiosk einlegten. Es war zwar noch früh am Nachmittag, trotzdem beschlossen wir danach die Rückfahrt nach Waren, um uns dort noch ein wenig in der Stadt umzusehen. Um 16.00 Uhr stellten wir die Räder wieder an der JH ab und stellten fest, dass wir fast unmerklich 35 km geradelt waren. Ohne Gepäck zählt jeder Kilometer halt nicht einmal die Hälfte.

Wir gingen zu Fuß den kurzen Weg in die Stadt, saßen einige Zeit am Hafen in der Sonne und nutzten den Rundgang ansonsten auch, um eine Gaststätte für unsere Abendmahlzeit zu suchen. Die Wahl fiel auf ein Fischrestaurant und nach einem guten Essen und anschließendem Schlaftrunk schlenderten wir zurück in die JH, um die Packvorbereitungen  für die Abreise am nächsten Tag zu treffen.