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Mit Rad und Wanderschuh

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Radwanderung
Hennigsdorf (Berlin) - Greifswald

Mirow - Waren (Müritz)

Foto, Richtung Müritz bei Zielow

Richtung Müritz bei Zielow

2006-05-02, Dienstag
Mirow - Waren (Müritz)

An diesem Morgen fiel es mir und wohl auch Joachim nicht leicht aufzustehen. Es war die erste Nacht von noch vielen folgenden, in der ich wegen eines ständigen Reizhustens nicht schlafen konnte - und Joachim sich meine Hustenanfälle ebenfalls anhören musste. Nach dem Aufstehen war aber nichts mehr vom Husten zu spüren, nur meine Stimme war kaum noch vorhanden. Die aber wird beim radeln ja nicht gebraucht und da ich mich sonst gut fühlte und nach dem ausgiebigen Frühstück auch der Kreislauf wieder in Schwung kam, machten wir uns um 09.45 Uhr auf den Weg zu unserem Tagesziel Waren, das wir nach 63 km erreichen sollten.

Foto, Blick nach Röbel/Müritz

Blick nach Röbel/Müritz

Der Morgen hatte uns wieder sehr kühl und mit bewölktem Himmel begrüßt, es sah aber wenigstens nicht nach Regen aus. Tatsächlich blieb es auch trocken und hin und wieder ließ sich sogar auch ein blauer Himmel zwischen den Wolken ausmachen. Kein schlechtes Wetter zum Rad fahren, wenn der kräftige Wind nicht gewesen wäre. Wir hatten uns entschieden weiter den Radfernweg mecklenburgische Seenplatte zu nutzen, der sich am Westufer der Müritz nach Waren zog. Dieser Weg führte abwechselnd durch landwirtschaftlich genutzte Flächen, durch Wald und an Waldrändern entlang, blieb aber größtenteils nahe der Müritz und bot so einen interessanten und abwechslungsreichen Wegeverlauf. Weniger schön war, dass es eine ganze Reihe unbefestigter Wegeabschnitte gab, deren Befahrung kein Vergnügen bereitete.

Foto, es geht doch nichts über eine gesunde Zwischenmahlzeit

Es geht doch nichts über eine gesunde Zwischenmahlzeit

Glücklicherweise hatten wir aber keine gar zu lange Tagesstrecke vor uns, so dass wir es ruhig angehen ließen und unterwegs auch einige Pausen einlegen konnten. Wäre es wärmer und weniger windig gewesen, hätten wir uns sicher noch mehr Zeit auf der Strecke gelassen.

Nur noch wenige Kilometer Fahrt lagen vor uns, als die Silhouette von Waren in Sicht kam und wir die Binnenmüritz erreichten. Nach einer Fahrt quer durch die Stadt fanden wir die neue und moderne JH am Stadtausgang und direkt an den Waren durchquerenden Radfernwegen. Nach einer schönen Tagestour waren wir um 16.30 Uhr an der JH angekommen und wie es aussah, hatte auch die Sonne mittlerweile Waren und die Müritz erreicht.

Foto, Brückenweg vor Waren

Nicht besonders vertrauenerweckend:
Brückenweg vor Waren

Wir hatten wieder ein Zweibettzimmer für uns und da wir zwei Nächte in Waren bleiben wollten, war die Gelegenheit günstig den Inhalt meiner Gepäcktaschen wieder einmal neu zu ordnen und weiträumig im Zimmer auszubreiten. Aber nach dem duschen und umziehen zog es uns schnellstens in die Stadt und zum Hafen. Für mich war außerdem dringend ein Apothekenbesuch angesagt, denn wenn ich den ganzen Tag über auch keinerlei Beschwerden gehabt hatte, wollte ich doch etwas tun, um eine befürchtete Erkältung abzuwehren.

Nach einem angenehmen Abendessen in einem Restaurant ließen wir den Tag in einer Gaststätte am Hafen ausklingen.